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Interview vonMathias Ohanian
09:09

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Lyoness: Prominente Partner springen ab

Pyramide

Die umstrittene «Einkaufsgemeinschaft» Lyoness mit Sitz in der Schweiz verliert hier prominente Partner.

VonChristian Bütikofer
19.09.2012

Lyoness bezeichnet sich als «Einkaufsgemeinschaft»: Wer mitmacht, erhält bei einigen Geschäften bescheidene Rabatte. Seit Monaten warnen ehemalige Beteiligte in Internetforen vor einem schneeballähnlichen System. Lyoness bestreitet dies vehement.

In Österreich steht die Firma seitens Anwälten und staatlichen Behörden seit längerer Zeit unter Druck.

Um das Blatt zu wenden, veröffentlichte Lyoness in der Vergangenheit Pressemitteilungen, die mehr zur Konfusion beitrugen, als Vertrauen zu schaffen.

Die andauernden Negativschlagzeilen in der Presse und die Untersuchungen der Wiener Staatsanwaltschaft fordern ihren Tribut. Wie Recherchen zeigen, ziehen sich prominente Partner zurück. Sie möchten nicht mehr mit dem Umfeld von Lyoness in Verbindung gebracht werden.

So etwa der Schweizer Reisepionier Kuoni. Deren Medienchef Peter Brun erläuterte gegenüber «Handelszeitung Online»: «Wir wurden vor einigen Tagen auf diese Onlinepräsenz der Marke Kuoni durch Kunden in unseren Reisebüros aufmerksam. Diese Partnerschaft kam über einen Broker zustande, der online Kooperationen ausführt. Die Aktion mit Lyoness wurde intern jedoch nicht genügend geprüft. Wir haben inzwischen entschieden, diese Kooperation zu beenden, da diese Art nicht unserer Vertriebsstrategie für die Marke Kuoni entspricht. Gleichzeitig haben wir die internen Prüfprozesse für externe online Kooperationen angepasst.»

Auch bei Microsoft ist man über die Geschäftspraktiken Lyoness' offenbar nicht mehr glücklich. So schreibt Microsoft-Schweiz-Pressesprecherin Barbara Josef auf Anfrage: «Microsoft nimmt Beanstandungen gegenüber Partnern und deren Geschäftspraktiken sehr ernst. Nach sorgfältiger Prüfung haben wir entschieden, Lyoness aus unserem Partnerprogramm zu entfernen.»

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Lyoness bezeichnet sich als «Einkaufsgemeinschaft»: Wer mitmacht, erhält bei einigen Geschäften bescheidene Rabatte. Seit Monaten warnen ehemalige Beteiligte in Internetforen vor einem schneeballähnlichen System. Lyoness bestreitet dies vehement.

In Österreich steht die Firma seitens Anwälten und staatlichen Behörden seit längerer Zeit unter Druck.

Um das Blatt zu wenden, veröffentlichte Lyoness in der Vergangenheit Pressemitteilungen, die mehr zur Konfusion beitrugen, als Vertrauen zu schaffen.

Die andauernden Negativschlagzeilen in der Presse und die Untersuchungen der Wiener Staatsanwaltschaft fordern ihren Tribut. Wie Recherchen zeigen, ziehen sich prominente Partner zurück. Sie möchten nicht mehr mit dem Umfeld von Lyoness in Verbindung gebracht werden.

So etwa der Schweizer Reisepionier Kuoni. Deren Medienchef Peter Brun erläuterte gegenüber «Handelszeitung Online»: «Wir wurden vor einigen Tagen auf diese Onlinepräsenz der Marke Kuoni durch Kunden in unseren Reisebüros aufmerksam. Diese Partnerschaft kam über einen Broker zustande, der online Kooperationen ausführt. Die Aktion mit Lyoness wurde intern jedoch nicht genügend geprüft. Wir haben inzwischen entschieden, diese Kooperation zu beenden, da diese Art nicht unserer Vertriebsstrategie für die Marke Kuoni entspricht. Gleichzeitig haben wir die internen Prüfprozesse für externe online Kooperationen angepasst.»

Auch bei Microsoft ist man über die Geschäftspraktiken Lyoness' offenbar nicht mehr glücklich. So schreibt Microsoft-Schweiz-Pressesprecherin Barbara Josef auf Anfrage: «Microsoft nimmt Beanstandungen gegenüber Partnern und deren Geschäftspraktiken sehr ernst. Nach sorgfältiger Prüfung haben wir entschieden, Lyoness aus unserem Partnerprogramm zu entfernen.»

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