Meistgelesen

Gold: Was hinter dem misteriösen Preissprung steckt
Schwankungen

Der drastische Kurssprung beim Goldpreis in dieser Woche ist rätselhaft. Vor allem private Anleger sind verunsichert. Doch die Goldhändler scheinen kurzfristige Preisauswüchse wenig zu interessieren. Mehr...

VonDominic Benz
12:53
«Die Schweiz hat die beste Zeit hinter sich»
Kritik

Der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne ist der reichste Deutsche in der Schweiz. Vor den Abstimmungen geht er hart mit der Eidgenossenschaft ins Gericht. Er macht einen Paradigmenwechsel aus. Mehr...

15:47
Aktuell setzt Buffett verstärkt auf Kreditkarten aber auch auf Pharma und Medien
Aktien

Buffett ist erfolgreich. Buffett ist reich. Seine Käufe werden genau verfolgt. Aktuell scheint der Investor heiss gestimmt zu sein auf GM und Torchmark. Auch IBM und Kreditkarten stehen auf der Liste. Mehr...

VonJürgen Büttner
20:39
Die 300 Reichsten der Schweiz sind noch reicher
Reichtum

Das Vermögen der 300 Superreichen in der Schweiz ist in diesem Jahr insgesamt um 25 Milliarden gestiegen - vor allem dank guter Börsenlage. In der Rangliste gibt es auch einige Überraschungen. Mehr...

06:12
«Gold-Initiative und Ecopop gefährden unseren Wohlstand»
Initiativen

Wirtschaftswachstum, starker Finanzplatz und niedrige Arbeitslosigkeit - die Schweiz macht vieles richtig. Die Goldinitiative und Ecopop torpedieren jedoch das Erfolgskonzept der Schweiz. Mehr...

Kommentar vonPascal Ihle
09:30
Goldpreis geht kurzzeitig durch die Decke
Rätsel

Der Preis für eine Feinunze des Edelmetalls ist gestern Abend für kurze Zeit um über zwanzig Prozent nach oben geschnellt. Experten mutmassen, was hinter dem Kurssprung steckt. Mehr...

26.11.2014
Swatch kauft Prestigebau an der Bahnhofstrasse
Zugeschnappt

Die Credit Suisse trennt sich erneut von einer Liegenschaft. Das Gebäude an der Bahnhofstrasse 30, wo die Modeboutiquen Grieder und Louis Vuitton eingenistet sind, geht an die Uhrenfirma Swatch. Mehr...

27.11.2014

Anzeige

Merck-Serono-Areal: Bertarelli bekommt Konkurrenz

Ernesto Bertarelli und Hansjörg Wyss knüpfen ihre Pläne für ein Forschungszentrum an den Kauf des Merck-Serono-Areals. Das nutzt ein Konkurrent nun als Argument - und steigt selbst in den Bieterkampf

08.12.2012

Die Investoren Ernesto Bertarelli und Hansjörg Wyss wollen das Areal von Merck Serono in Genf kaufen und dort zusammen mit der ETH Lausanne (EPFL) und der Universität Genf einen Biotechcampus errichten. Doch nun bekommen sie Konkurrenz.

Wie der «Tagesanzeiger» berichtet, stösst es dem Luzerner Immobilieninvestor Mobimo sauer auf, dass Bertarelli und Wyss ihre Campuspläne davon abhängig machen, ob sie den Zuschlag für das Areal erhalten. Das Unternehmen will nun selber mitbieten.

«Das Campusprojekt ist interessant und darf nicht davon abhängen, ob die Investoren das Areal kaufen können», zitiert die Zeitung Mobimo-Chef Christoph Caviezel. Falls Mobimo das Gelände bekäme, wäre der Campus als Mieter willkommen. 

Die Unternehmensspitze von Mobimo befürchtet laut «Tagesanzeiger», dass die Aussagen der Investoren den Pharmakonzern unter Druck setzen und den Wettbewerb verfälschen könnten. Merck Serono versichert dagegen, dass der Verkaufsprozess fair sei und alle Interessenten Zugang zu denselben Informationen hätten und denselben Regeln unterworfen seien.

Entscheidung für Freitag erwartet

Bertarelli und Wyss halten derweil an ihren Plänen fest. «Wir brauchen für das Projekt Biotechcampus langfristig Sicherheit», begründet dies Bertarellis Sprecher Jörg Neef. «Die Investoren wollen Areal und Forschungszentrum bewusst aus einer Hand finanzieren, um die Infrastruktur mit der EPFL und der Universität Genf möglichst rasch und nachhaltig nutzen zu können – zu einem über Jahre hinaus tragbaren Mietzins.» 

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck Serono hatte im April angekündigt, den Standort Genf zu schliessen. Seit Juli wird der ehemalige Hauptsitz zum Verkauf angeboten. Am vergangenen Donnerstag lief die Frist für die Unterbreitung von Kaufangeboten ab. 

Gemäss Recherchen des «Tagesanzeigers» dürfte der Preis für das Serono-Areal bei rund 300 Millionen Franken liegen. Unklar sei, welche Angebote aus dem Ausland abgegeben wurden. Merck Serono werde voraussichtlich am kommenden Freitag darüber informieren, wer den Zuschlag bekommt.

(tno)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die Investoren Ernesto Bertarelli und Hansjörg Wyss wollen das Areal von Merck Serono in Genf kaufen und dort zusammen mit der ETH Lausanne (EPFL) und der Universität Genf einen Biotechcampus errichten. Doch nun bekommen sie Konkurrenz.

Wie der «Tagesanzeiger» berichtet, stösst es dem Luzerner Immobilieninvestor Mobimo sauer auf, dass Bertarelli und Wyss ihre Campuspläne davon abhängig machen, ob sie den Zuschlag für das Areal erhalten. Das Unternehmen will nun selber mitbieten.

«Das Campusprojekt ist interessant und darf nicht davon abhängen, ob die Investoren das Areal kaufen können», zitiert die Zeitung Mobimo-Chef Christoph Caviezel. Falls Mobimo das Gelände bekäme, wäre der Campus als Mieter willkommen. 

Die Unternehmensspitze von Mobimo befürchtet laut «Tagesanzeiger», dass die Aussagen der Investoren den Pharmakonzern unter Druck setzen und den Wettbewerb verfälschen könnten. Merck Serono versichert dagegen, dass der Verkaufsprozess fair sei und alle Interessenten Zugang zu denselben Informationen hätten und denselben Regeln unterworfen seien.

Entscheidung für Freitag erwartet

Bertarelli und Wyss halten derweil an ihren Plänen fest. «Wir brauchen für das Projekt Biotechcampus langfristig Sicherheit», begründet dies Bertarellis Sprecher Jörg Neef. «Die Investoren wollen Areal und Forschungszentrum bewusst aus einer Hand finanzieren, um die Infrastruktur mit der EPFL und der Universität Genf möglichst rasch und nachhaltig nutzen zu können – zu einem über Jahre hinaus tragbaren Mietzins.» 

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck Serono hatte im April angekündigt, den Standort Genf zu schliessen. Seit Juli wird der ehemalige Hauptsitz zum Verkauf angeboten. Am vergangenen Donnerstag lief die Frist für die Unterbreitung von Kaufangeboten ab. 

Gemäss Recherchen des «Tagesanzeigers» dürfte der Preis für das Serono-Areal bei rund 300 Millionen Franken liegen. Unklar sei, welche Angebote aus dem Ausland abgegeben wurden. Merck Serono werde voraussichtlich am kommenden Freitag darüber informieren, wer den Zuschlag bekommt.

(tno)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Die Mär von der Wohnungsknappheit. Mehr

SMI-Firmen zahlen 2014 Rekord-Dividenden. Mehr

Ischgl rechnet mit 10 Prozent mehr Schweizer Gästen. Mehr

IWC kauft Technologie von Uhrenfirma Vogard. Mehr

Joiz wird zum IT-Dienstleister für Werber. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...