Migros will Car-Sharing von Privatautos lancieren

Auto-Vermittlung via Facebook und Smartphone: Die Migros-Tochter M-Way testet eine neue Form von Car-Sharing. Die Vorbilder dafür finden sich in den USA.

VonMarcel Speiser
02.05.2012

Die Migros-Tochter M-Way will in der Schweiz eine neue Form des Car-Sharing etablieren. Das Projekt Sharoo soll es privaten Besitzern und Flottenbetreibern via Facebook und Smartphones ermöglichen, ihre Fahrzeuge anderen zur Verfügung zu stellen. «Das Projekt ist in der Pilotphase», bestätigt ein M-Way-Sprecher. «Wir feilen seit rund einem Jahr daran. Im Juni startet jetzt ein Beta-Test mit einer geschlossenen Community.»

Obwohl sich M-Way ganz der Elektromobilität verschrieben hat, sollen Nutzer auch konventionell angetriebene Autos vernetzen können. Geld will M-Way über Transaktionsgebühren verdienen. Vorbild für Sharoo sind Getaround.com, an dem Google beteiligt ist, und Relayrides.com, in das Microsoft investiert hat. Beide Angebote kommen bei US-Studenten gut an.

M-Way-Partnerin Mobility, welche die «Autoteilet» mit eigener Flotte in der Schweiz etablierte, stört sich nicht an der Konkurrenz. «Das hilft dem Car-Sharing allgemein», sagt ein Sprecher.

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Die Migros-Tochter M-Way will in der Schweiz eine neue Form des Car-Sharing etablieren. Das Projekt Sharoo soll es privaten Besitzern und Flottenbetreibern via Facebook und Smartphones ermöglichen, ihre Fahrzeuge anderen zur Verfügung zu stellen. «Das Projekt ist in der Pilotphase», bestätigt ein M-Way-Sprecher. «Wir feilen seit rund einem Jahr daran. Im Juni startet jetzt ein Beta-Test mit einer geschlossenen Community.»

Obwohl sich M-Way ganz der Elektromobilität verschrieben hat, sollen Nutzer auch konventionell angetriebene Autos vernetzen können. Geld will M-Way über Transaktionsgebühren verdienen. Vorbild für Sharoo sind Getaround.com, an dem Google beteiligt ist, und Relayrides.com, in das Microsoft investiert hat. Beide Angebote kommen bei US-Studenten gut an.

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