Morgan Stanley will 1600 Jobs streichen

An der Wall Street droht ein weiterer grosser Stellenschnitt: Die Investmentbank Morgan Stanley hat offenbar vor, rund 1600 Stellen zu streichen.

09.01.2013

Die Wall Street muss sich auf weitere Jobverluste einstellen. US-Medien berichteten, dass bei der Investmentbank Morgan Stanley rund 1600 Stellen wegfallen sollen. Die Hälfte der Jobs gingen in den USA verloren, die andere Hälfte im Ausland, meldeten unter anderem die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg und das «Wall Street Journal» jeweils unter Berufung auf eine eingeweihte Person. Die Bank selbst äusserte sich zunächst nicht.

In den vergangenen Monaten haben bereits eine ganze Reihe grosser Banken weltweit Stellen gestrichen, darunter die Deutsche Bank. Andere schliessen sogar ganze Abteilungen. Die Geldhäuser reagieren damit auf einbrechende Gewinne im einst so profitablen Investmentbanking. Das wiederum ist härteren Vorschriften und Turbulenzen auf den Finanzmärkten geschuldet.

Morgan Stanley gehört zu den Top Ten der US-Banken. Das Wall-Street-Haus verwaltet das Geld vermögender Privatkunden, berät Firmen bei Übernahmen oder Börsengängen und ist am Kapitalmarkt aktiv. Morgan Stanley besitzt kein klassisches Privatkundengeschäft mit Filialen. Ende September arbeiteten bei der Bank 57'700 Menschen, ein Jahr zuvor waren es noch 62'200.

(chb/tno/awp)

[[nid:402455]]
Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Die Wall Street muss sich auf weitere Jobverluste einstellen. US-Medien berichteten, dass bei der Investmentbank Morgan Stanley rund 1600 Stellen wegfallen sollen. Die Hälfte der Jobs gingen in den USA verloren, die andere Hälfte im Ausland, meldeten unter anderem die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg und das «Wall Street Journal» jeweils unter Berufung auf eine eingeweihte Person. Die Bank selbst äusserte sich zunächst nicht.

In den vergangenen Monaten haben bereits eine ganze Reihe grosser Banken weltweit Stellen gestrichen, darunter die Deutsche Bank. Andere schliessen sogar ganze Abteilungen. Die Geldhäuser reagieren damit auf einbrechende Gewinne im einst so profitablen Investmentbanking. Das wiederum ist härteren Vorschriften und Turbulenzen auf den Finanzmärkten geschuldet.

Morgan Stanley gehört zu den Top Ten der US-Banken. Das Wall-Street-Haus verwaltet das Geld vermögender Privatkunden, berät Firmen bei Übernahmen oder Börsengängen und ist am Kapitalmarkt aktiv. Morgan Stanley besitzt kein klassisches Privatkundengeschäft mit Filialen. Ende September arbeiteten bei der Bank 57'700 Menschen, ein Jahr zuvor waren es noch 62'200.

(chb/tno/awp)

Meistgelesen

Zuwanderung: Schweizer Bevölkerung wächst rasant
Zunahme

Die hiesige Bevölkerung ist so stark gewachsen wie schon lange nicht mehr. Die neusten Zahlen zeigen: Die Schweiz ist eines der am stärksten wachsenden Länder in Europa. Mehr...

28.08.2014
Vor Start des iPhone 6: China bremst Apple aus
Einschnitte

China ist für Apple wichtig, doch wächst dort starke Konkurrenz heran. Nun wollen chinesische Mobilfunkanbieter ausgerechnet kurz vor der Einführung des iPhone 6 wichtige Smartphone-Zuschüsse kürzen. Mehr...

VonGabriel Knupfer
29.08.2014
Erwägt Credit Suisse den Kauf von Julius Bär?
Gerücht

Es wäre ein Mega-Deal: Die Credit Suisse soll an der Privatbank interessiert sein. Die Pläne würden aber erst in kleinem Kreis diskutiert. An der Börse schiesst die Bär-Aktie jedenfalls nach oben. Mehr...

29.08.2014
Wie Russland heimlich Gold hortet
Staatsschatz

Die russische Notenbank kauft still und leise riesige Mengen Gold auf. Mittlerweile besitzt Moskau den fünftgrössten Goldschatz aller Länder. Experten sehen darin eine geheime Strategie. Mehr...

VonDaniel Eckert («Die Welt»)
29.08.2014
Apples iPhone 6 – Träume, Gerüchte, Fakten
Smartphone

Über kein anderes Produkt wird weltweit mehr spekuliert als über Apples Kassenschlager. Verfolgen Sie mit unserem Ticker den Countdown bis zur Vorstellung des neuen iPhones. Mehr...

VonVolker Strohm
29.08.2014
Vulkanausbruch – Warnstufe «Rot» für Flugzeugec
Natur

In Island ist der Vulkan Bardarbunga ausgebrochen. Lava tritt aus einer Spalte aus. Für den internationalen Flugverkehr galt die Warnstufe «Rot», inzwischen gibts Entwarnung. Mehr...

29.08.2014
Topmanager Robert Benmosche: «Habe noch neun Monate zu leben»
Offenbarung

Ende August tritt Robert Benmosche als AIG-Chef zurück. Der Amerikaner hatte den Versicherer nach der grössten Krise in der Konzerngeschichte wieder stark gemacht. Nun ist klar, weshalb er geht. Mehr...

VonStefan Eiselin
28.08.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Stadler Rail entgeht Grossauftrag in Lettland. Mehr

Zigarren-Villigers grosse Deals mit Castros Kuba. Mehr

Meyer Burger sucht nach Grossaufträgen. Mehr

Grand Casino Baden will nach Berlin expandieren. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...