Meistgelesen

Co-Pilot kündigte seine spätere Bekanntheit an
Absturz

Eine ehemalige Freundin spricht über ihre Erfahrungen mit dem Co-Piloten der abgestürzten Germanwings-Maschine. Einst sagte er ihr einen Satz, den sie nun nicht mehr aus dem Kopf bringt. Mehr...

09:49
Die Welt blickt auf die Meerenge vor Jemen
Konflikt

Die Meerenge Bab al-Madab liegt an Jemens Küste. Täglich passieren viele Millionen Liter Öl das Nadelöhr. Und im Land hat gerade ein internationaler Kampfeinsatz begonnen. Das sorgt für Turbulenzen. Mehr...

VonNando Sommerfeldt & Holger Zschäpitz («Die Welt»)
27.03.2015
Experten befürchten eine weitere Eskalation der Situation im Jemen.
Rohstoffe

Nach wochenlanger Kurserosion sind Öl und Gold zurück. Der Konflikt in Jemen und die Angst vor einem Flächenbrand treiben die Preise der beiden Rohstoffe. Da ist noch mehr drin. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
27.03.2015
In den letzten Jahrzehnten gab es bei AT&T keinen einzigen Dividendenausfall
Aktien

Qualität und Dividende sind nicht zu schlagen an der Börse. Das beweisen die Dividendenaristokraten. Diese langjährigen Dividendenzahler bieten geringeres Risiko und bessere Performance als der Markt. Mehr...

VonJürgen Büttner
27.03.2015
SNB: «Franken wird sich deutlich abschwächen»
Geldpolitik

Auch nach dem Mindestkurs-Ende schlafe die Schweizerische Nationalbank nie. Das sagt Dewet Moser, stellvertretendes Mitglied des Direktoriums. Er erwartet eine Normalisierung am Devisenmarkt. Mehr...

26.03.2015
Möglicherweise fällt noch vor der Generalversammlung die 100-Franken-Marke.
Aktien

Mit 15 Prozent Plus zählt Swiss Re zu den Top-Performern der letzten Wochen. Da sind aber weitere Gewinne drin: Die Aktie hat einen Dividenden-Zyklus, und die 100er-Marke ist nicht mehr weit entfernt. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
27.03.2015
Griechenland gerät immer mehr in Schieflage
Minus

Die Wolken über Athen werden dunkler. In der Staatskasse soll eine zusätzliche Lücke von bis zu zwanzig Milliarden Euro klaffen. Schuld ist nicht zuletzt der Stopp von bereits eingeleiteten Reformen. Mehr...

12:18

Anzeige

Motorradmarkt Schweiz: Harley Marktleader, BMW stark

Dem hiesigen Motorradmarkt konnte die Euro-Krise im vergangenen Jahr nichts anhaben. Die Verkäufe stiegen um 16 Prozent. Entsprechend zuversichtlich startet die Branche in die neue Saison.

VonHanspeter Küffer
21.03.2012

Leaderwechsel in der Rangliste der bestverkauften Schweizer Motorräder: Harley-Davidson löste 2011 den langjährigen Marktleader Yamaha ab. Harley konnte im Rennen um denSpitzenplatz 3427 Bikes immatrikulieren lassen (+20,7 Prozent gegenüber Vorjahr), Yamaha deren 3303 (+13,2 Prozent). Gesamthaft wuchs der Schweizer Motorradmarkt, wie die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe schreibt, im letzten Jahr um 16,2 Prozent auf 23 088 neu verkaufte Motorräder.
 
Ausschlaggebend für den Erfolg der amerikanischen Marke Harley-Davidson sind verschiedene Faktoren. Da ist zum einen das relativ hohe Durchschnittsalter der Schweizer Motorradfahrer, die mit 50 und mehr Jahren eine relaxte Sitzposition und einen gemütlichen Fahrstil bevorzugen. Dazu kommt das einzigartige soziale Netzwerk, die sogenannten Harley Owners Group (HOG), das den Mitgliedern vielseitige Aktivitäten und ein fast familiäres Ambiente bietet. Der wichtigste Faktor ist jedoch die Modellpolitik, mit der Harley- Davidson die aktuellen Bedürfnisse der Kunden perfekt abdeckt.
 
Auch BMW auf dem Vormarsch

Eine Rangverschiebung gab es auch auf dem dritten Platz. Honda, das die Verkäufe um 3,9 Prozent steigerte, musste sich von BMW überholen lassen. Die Münchner wuchsen um 26 Prozent. Die Weissblauen liegen mit 2992 Verkäufen neu auf Rang 3, Honda mit 2714 Maschinen auf Rang 4.
Das Ziel, seit langem wieder einmal mehr als 2000 Motorräder zu verkaufen, hat Kawasaki 2011 deutlich übertroffen. Die Japaner haben sich um 17,4 Prozent steigern können und belegen nun mit 2251 Maschinen Rang 5.
 
Emotionen versprechen Verkaufserfolg

Ebenfalls deutlich zugelegt und je einen Rang gewonnen haben Triumph und Ducati. Der massive Zuwachs der beiden widerspiegelt die momentane Nachfrage von emotional starken Produkten, wie sie in jüngster Zeit vorwiegend von westlichen Marken produziert werden. 1566 Motorräder hat Triumph im vergangenen Jahr verkauft. Das ist fast genau ein Drittel mehr als 2010.

Noch beeindruckender ist die Steigerung von Ducati, die nun mit 1455 Verkäufen knapp hinter Triumph liegt und das Volumen im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppeln konnte. Im Vergleich zum Leader Harley-Davidson, der 14,8 Prozent Marktanteil ausweist, liegen die entsprechenden Volumen der beiden Aufsteiger mit 6,8 respektive 6,3 Prozent allerdings noch auf überschaubarem Niveau.
Vor sieben Jahren hatte Suzuki hierzulande noch 2750 Motorräder verkauft und damit hinter Honda und Yamaha Platz 3 in der Hitliste der Motorradhersteller belegt. 2011 waren es gerade mal noch 1385 Stück – knapp die Hälfte. Mit minus 17,1 Prozent ist die japanische Marke die grosse Verliererin des letzten Jahres.Entgegen allen Trends hat Suzuki in den letzten Jahren vorwiegend auf das Supersport-Segment gesetzt und dabei die wichtigen Trends wie Naked Bikes und Reise-Enduro vernachlässigt.
 
Der beliebteste Töff kommt aus München

Beliebtestes Modell war 2011 einmal mehr die BMW R 1200 GS. 669 Schweizerinnen und Schweizer entschieden sich für die vielseitige Reise-Enduro mit dem 1200-Kubikzentimeter- Boxermotor. Die nachfolgenden drei Plätze der Hitliste 2011 werden von unterschiedlichen Modellen der erstarkten Mittelklasse belegt: Rang 2 von der Forty-Eight von Harley-Davidson (549 Stück), Rang 3 vom aggressiven Streetfighter FZ8 (479 Stück) und Rang 4 vom preiswerten  Allrounder XJ6 (458 Stück) – beide von Yamaha. Mit der R 1200 R (363) gelingt es BMW, ein zweites Modell in den Top 5 zu platzieren. Bestseller von Honda ist die Hornet (320 Stück) auf Rang 6. Und mit den Modellen Diavel (Rang 7, 302 Stück) und Multistrada (Rang 8, 300 Stück) schafft Ducati mit zwei Neuheiten auf Anhieb den Sprung in die Hitliste der ersten zehn.

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der Handelszeitung, ab Donnerstag am Kiosk.

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Leaderwechsel in der Rangliste der bestverkauften Schweizer Motorräder: Harley-Davidson löste 2011 den langjährigen Marktleader Yamaha ab. Harley konnte im Rennen um denSpitzenplatz 3427 Bikes immatrikulieren lassen (+20,7 Prozent gegenüber Vorjahr), Yamaha deren 3303 (+13,2 Prozent). Gesamthaft wuchs der Schweizer Motorradmarkt, wie die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe schreibt, im letzten Jahr um 16,2 Prozent auf 23 088 neu verkaufte Motorräder.
 
Ausschlaggebend für den Erfolg der amerikanischen Marke Harley-Davidson sind verschiedene Faktoren. Da ist zum einen das relativ hohe Durchschnittsalter der Schweizer Motorradfahrer, die mit 50 und mehr Jahren eine relaxte Sitzposition und einen gemütlichen Fahrstil bevorzugen. Dazu kommt das einzigartige soziale Netzwerk, die sogenannten Harley Owners Group (HOG), das den Mitgliedern vielseitige Aktivitäten und ein fast familiäres Ambiente bietet. Der wichtigste Faktor ist jedoch die Modellpolitik, mit der Harley- Davidson die aktuellen Bedürfnisse der Kunden perfekt abdeckt.
 
Auch BMW auf dem Vormarsch

Eine Rangverschiebung gab es auch auf dem dritten Platz. Honda, das die Verkäufe um 3,9 Prozent steigerte, musste sich von BMW überholen lassen. Die Münchner wuchsen um 26 Prozent. Die Weissblauen liegen mit 2992 Verkäufen neu auf Rang 3, Honda mit 2714 Maschinen auf Rang 4.
Das Ziel, seit langem wieder einmal mehr als 2000 Motorräder zu verkaufen, hat Kawasaki 2011 deutlich übertroffen. Die Japaner haben sich um 17,4 Prozent steigern können und belegen nun mit 2251 Maschinen Rang 5.
 
Emotionen versprechen Verkaufserfolg

Ebenfalls deutlich zugelegt und je einen Rang gewonnen haben Triumph und Ducati. Der massive Zuwachs der beiden widerspiegelt die momentane Nachfrage von emotional starken Produkten, wie sie in jüngster Zeit vorwiegend von westlichen Marken produziert werden. 1566 Motorräder hat Triumph im vergangenen Jahr verkauft. Das ist fast genau ein Drittel mehr als 2010.

Noch beeindruckender ist die Steigerung von Ducati, die nun mit 1455 Verkäufen knapp hinter Triumph liegt und das Volumen im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppeln konnte. Im Vergleich zum Leader Harley-Davidson, der 14,8 Prozent Marktanteil ausweist, liegen die entsprechenden Volumen der beiden Aufsteiger mit 6,8 respektive 6,3 Prozent allerdings noch auf überschaubarem Niveau.
Vor sieben Jahren hatte Suzuki hierzulande noch 2750 Motorräder verkauft und damit hinter Honda und Yamaha Platz 3 in der Hitliste der Motorradhersteller belegt. 2011 waren es gerade mal noch 1385 Stück – knapp die Hälfte. Mit minus 17,1 Prozent ist die japanische Marke die grosse Verliererin des letzten Jahres.Entgegen allen Trends hat Suzuki in den letzten Jahren vorwiegend auf das Supersport-Segment gesetzt und dabei die wichtigen Trends wie Naked Bikes und Reise-Enduro vernachlässigt.
 
Der beliebteste Töff kommt aus München

Beliebtestes Modell war 2011 einmal mehr die BMW R 1200 GS. 669 Schweizerinnen und Schweizer entschieden sich für die vielseitige Reise-Enduro mit dem 1200-Kubikzentimeter- Boxermotor. Die nachfolgenden drei Plätze der Hitliste 2011 werden von unterschiedlichen Modellen der erstarkten Mittelklasse belegt: Rang 2 von der Forty-Eight von Harley-Davidson (549 Stück), Rang 3 vom aggressiven Streetfighter FZ8 (479 Stück) und Rang 4 vom preiswerten  Allrounder XJ6 (458 Stück) – beide von Yamaha. Mit der R 1200 R (363) gelingt es BMW, ein zweites Modell in den Top 5 zu platzieren. Bestseller von Honda ist die Hornet (320 Stück) auf Rang 6. Und mit den Modellen Diavel (Rang 7, 302 Stück) und Multistrada (Rang 8, 300 Stück) schafft Ducati mit zwei Neuheiten auf Anhieb den Sprung in die Hitliste der ersten zehn.

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der Handelszeitung, ab Donnerstag am Kiosk.

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

UBS, CS und Bär in Petrobras-Skandal involviert. Mehr

Novartis, Zurich und ABB machen Druck auf Bundesrat. Mehr

Sulzer senkt Kaderlöhne, Stellenabbau möglich. Mehr

SV Group will Ikea-Hotel Moxy in die Schweiz bringen. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...