Nokia: Von Bochum nach Rumänien nach Vietnam

Die Nokia-Werke in Bochum und Cluj sind geschlossen. Jetzt bereitet der angeschlagene Handyhersteller den Produktionsstart in Vietnam vor. 2013 sollen die ersten Telefone dort vom Band rollen.

23.04.2012

Nach dem Abzug der Handy-Produktion aus Europa hat Nokia den Aufbau einer neuen Fabrik in Vietnam gestartet. Das Werk solle günstige Telefone für die Wachstumsmärkte der Entwicklungsländer produzieren, sagte Nokia-Managerin Mary McDowell bei einer offiziellen Feier. Die Produktion soll Anfang 2013 beginnen.

Nokia hatte im vergangenen Herbst die Handy-Fabrik im rumänischen Cluj geschlossen, um die Produktion nach zu Asien verlagern. Dieses Werk war erst 2008 von Bochum aus nach Rumänien gezogen. Anfang Februar kündigte Nokia die Konzentration der Smartphone-Herstellung in Asien an. Davon sind in Ungarn, Finnland und Mexiko 4000 der zusammen 6900 Mitarbeiter betroffen.

Nokia kämpft mit Absatzproblemen und hohen Verlusten. Erst vergangene Woche hatte der langjährige Weltmarktführer für das erste Quartal erneut ein Minus von 929 Millionen Euro bekanntgegeben. Während bei Smartphones Apples iPhone und Telefone mit dem Google -Betriebssystem Android den Finnen zusetzten, wächst bei einfachen Handys die Konkurrenz durch günstige chinesische Anbieter.

(tno/vst/awp)

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Nach dem Abzug der Handy-Produktion aus Europa hat Nokia den Aufbau einer neuen Fabrik in Vietnam gestartet. Das Werk solle günstige Telefone für die Wachstumsmärkte der Entwicklungsländer produzieren, sagte Nokia-Managerin Mary McDowell bei einer offiziellen Feier. Die Produktion soll Anfang 2013 beginnen.

Nokia hatte im vergangenen Herbst die Handy-Fabrik im rumänischen Cluj geschlossen, um die Produktion nach zu Asien verlagern. Dieses Werk war erst 2008 von Bochum aus nach Rumänien gezogen. Anfang Februar kündigte Nokia die Konzentration der Smartphone-Herstellung in Asien an. Davon sind in Ungarn, Finnland und Mexiko 4000 der zusammen 6900 Mitarbeiter betroffen.

Nokia kämpft mit Absatzproblemen und hohen Verlusten. Erst vergangene Woche hatte der langjährige Weltmarktführer für das erste Quartal erneut ein Minus von 929 Millionen Euro bekanntgegeben. Während bei Smartphones Apples iPhone und Telefone mit dem Google -Betriebssystem Android den Finnen zusetzten, wächst bei einfachen Handys die Konkurrenz durch günstige chinesische Anbieter.

(tno/vst/awp)

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