Meistgelesen

Jemen-Krise: Kopfzerbrechen in Washington
Krise

Die USA befürchten, die Krise im Jemen könnte der Al-Kaida oder dem Islamischen Staat in die Karten spielen. Doch auch sonst kommt die Krise für Washington zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Mehr...

29.03.2015
Morddrohungen gegen Ex-Geliebte von Udo Jürgens
Wut

Anja-Maria Stampfli hat ein Buch über ihre Liebes-Abenteuer mit Udo Jürgens geschrieben. Fans des verstorbenen Entertainers sind entsetzt. Nun fühlt sich die Autorin nicht mehr sicher. Mehr...

29.03.2015
Dieses Rätsel lösen Kinder leichter als Erwachsene
Viral

Welche Nummer verdeckt das parkende Auto? Dieser Test ist eigentlich für Kinder an Primarschulen in Hongkong gedacht. Nun erobert das Bild die sozialen Netzwerke und Erwachsene um den Globus rätseln. Mehr...

30.03.2015
Grexit? Brexit ist die viel grössere Gefahr
EU-Kritik

Europa redet vom Euro-Austritt der Griechen. Doch in Grossbritannien steht nach der Wahl womöglich bald ein Referendum zum EU-Ende an. Ein Brexit wäre «verheerender» als ein Grexit, warnen Experten. Mehr...

VonMathias Ohanian
30.03.2015
Solar Impulse fliegt mit defekter Solarzelle nach China
Aufbruch

Mit einer defekten Solarzelle ist Solar Impulse 2 am Montagmorgen in Richtung China gestartet. Bei der bislang anspruchsvollsten Etappe von Mandalay nach Chongqing sitzt Bertrand Piccard am Steuer. Mehr...

30.03.2015
Zürich verliert den Anschluss an Top-Finanzentren
Ranking

Gemäss einer neuen Studie liegt Zürich auf Rang 6 der weltweit wichtigsten Finanzzentren. Der Limmatstadt droht aber ein Bedeutungsverlust. Der Bankenverband nimmt nun die Politik in die Pflicht. Mehr...

VonMarc Iseli
30.03.2015
Schweiz mit an Bord bei Chinas Entwicklungsbank
Investitionen

Die neue chinesische Entwicklungsbank stösst international auf grosses Interesse. Offizielles Gründungsmitglied ist nun auch die Schweiz. Die USA rutschen hingegen zunehmend in die Isolation ab. Mehr...

29.03.2015

Anzeige

Öl-Konzerne: Die Gewinne sprudeln weiter

Von Rosneft über ExxonMobil bis Chevron: Den globalen Ölkonzernen fliessen dank dem schwarzen Gold Milliardengewinne zu.

01.02.2013

Der staatlich kontrollierte russische Ölkonzern Rosneft hat dank höherer Fördermengen und gestiegener Ölpreise im vergangenen Jahr mehr verdient. Der Gewinn stieg binnen Jahresfrist um 7 Prozent auf 10,4 Milliarden Franken.

Der Umsatz sei um 13 Prozent auf 3,1 Billionen Rubel geklettert, teilte Rosneft mit. Analysten hatten dem Konzern beim Gewinn allerdings mehr zugetraut. Die Aktien fielen an der Moskauer Börse knapp zwei Prozent. Zudem halbierten sich die Barmittel des Konzerns wegen hoher Investitionen fast auf 45 Milliarden Rubel. Rosneft will in der ersten Jahreshälfte 2013 den 55 Milliarden Dollar schweren Zukauf der drittgrössten russischen Ölfirma TNK-BP abschliessen. Damit wird Rosneft der weltgrösste Ölkonzern. Die Firma ist zwar schon der grösste Ölproduzent in Russland, fördert zusammen mit TNK-BP dann aber mehr Öl und Gas als der US-Multi Exxon.

Ein besser laufendes Raffinerie-Geschäft hat dem Ölkonzern ExxonMobil zum Jahresende derweil die Kasse gefüllt. Dagegen warf die Förderung von Öl und Gas weniger Geld ab, auch weil die Menge rückläufig war. Das teilte der Betreiber der Esso-Tankstellen am Firmensitz im texanischen Irving mit. Am Ende verdiente ExxonMobil im vierten Quartal unterm Strich knapp 10 Milliarden Dollar und damit 6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr stieg der Gewinn um 9 Prozent auf 44,9 Milliarden Dollar.

Chevron und Apple sind die Wertvollsten

Währenddessen liefert sich Chevron mit Apple derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des wertvollsten börsennotierten Unternehmens. Eine gestiegene Ölproduktion durch die Erschliessung neuer Vorkommen sowie ein besser laufendes Raffinerie-Geschäft haben den US-Ölmulti Chevron beflügelt. Der Gewinn im Schlussquartal stieg um 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 7,2 Milliarden Dollar. «Chevron hat mit 2012 ein weiteres sehr starkes Jahr abgeliefert», erklärte Konzernchef John Watson am Firmensitz im kalifornischen San Ramon. Allerdings hatte Chevron im Sommer einen Durchhänger, weshalb der Jahresgewinn leicht um 3 Prozent auf 26,2 Milliarden Dollar zurückging.

(muv/chb/sda/awp)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema
Stichworte:
Chevron Exxon Öl

Der staatlich kontrollierte russische Ölkonzern Rosneft hat dank höherer Fördermengen und gestiegener Ölpreise im vergangenen Jahr mehr verdient. Der Gewinn stieg binnen Jahresfrist um 7 Prozent auf 10,4 Milliarden Franken.

Der Umsatz sei um 13 Prozent auf 3,1 Billionen Rubel geklettert, teilte Rosneft mit. Analysten hatten dem Konzern beim Gewinn allerdings mehr zugetraut. Die Aktien fielen an der Moskauer Börse knapp zwei Prozent. Zudem halbierten sich die Barmittel des Konzerns wegen hoher Investitionen fast auf 45 Milliarden Rubel. Rosneft will in der ersten Jahreshälfte 2013 den 55 Milliarden Dollar schweren Zukauf der drittgrössten russischen Ölfirma TNK-BP abschliessen. Damit wird Rosneft der weltgrösste Ölkonzern. Die Firma ist zwar schon der grösste Ölproduzent in Russland, fördert zusammen mit TNK-BP dann aber mehr Öl und Gas als der US-Multi Exxon.

Ein besser laufendes Raffinerie-Geschäft hat dem Ölkonzern ExxonMobil zum Jahresende derweil die Kasse gefüllt. Dagegen warf die Förderung von Öl und Gas weniger Geld ab, auch weil die Menge rückläufig war. Das teilte der Betreiber der Esso-Tankstellen am Firmensitz im texanischen Irving mit. Am Ende verdiente ExxonMobil im vierten Quartal unterm Strich knapp 10 Milliarden Dollar und damit 6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr stieg der Gewinn um 9 Prozent auf 44,9 Milliarden Dollar.

Chevron und Apple sind die Wertvollsten

Währenddessen liefert sich Chevron mit Apple derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des wertvollsten börsennotierten Unternehmens. Eine gestiegene Ölproduktion durch die Erschliessung neuer Vorkommen sowie ein besser laufendes Raffinerie-Geschäft haben den US-Ölmulti Chevron beflügelt. Der Gewinn im Schlussquartal stieg um 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 7,2 Milliarden Dollar. «Chevron hat mit 2012 ein weiteres sehr starkes Jahr abgeliefert», erklärte Konzernchef John Watson am Firmensitz im kalifornischen San Ramon. Allerdings hatte Chevron im Sommer einen Durchhänger, weshalb der Jahresgewinn leicht um 3 Prozent auf 26,2 Milliarden Dollar zurückging.

(muv/chb/sda/awp)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

UBS, CS und Bär in Petrobras-Skandal involviert. Mehr

Novartis, Zurich und ABB machen Druck auf Bundesrat. Mehr

Sulzer senkt Kaderlöhne, Stellenabbau möglich. Mehr

SV Group will Ikea-Hotel Moxy in die Schweiz bringen. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...