Meistgelesen

Aktuell

Sieben Top-Funktionäre der Fifa sind in Zürich verhaftet worden. Seither überstürzen sich die Ereignisse rund um den Weltfussballverband. Das Geschehen im Live-Ticker - laufend aktualisiert. Mehr...

08:50
Online-Portal «Watson» baut Stellen ab
Kürzungen

Das Nachrichten-Startup «Watson» hat an Reichweite gewonnen. Es bleibt aber ein Verlustgeschäft. Chefredaktor und Geschäftsführer Hansi Voigt setzt nun den Rotstift an. Mehr...

VonMarc Iseli
29.05.2015
Air-France-Boeing hob viel zu schwer ab
Riskant

Wegen einer Fehlberechnung war die Frachtmaschine der Air France beim Start 100 Tonnen schwerer als gedacht. Die französische Flugunfallbehörde ermittelt nun gegen die Besatzung. Mehr...

29.05.2015
Langfristig betrachtet bringen Aktien die höchste Rendite.
Gastkolumne

Wegen der tiefen Zinsen stellen sich immer mehr Hausbesitzer die Frage: Eignet sich mein Eigenheim auch als Investitionsobjekt? Die Antwort hängt stark von der Entwicklung der Landpreise ab. Mehr...

VonAlbert Steck
29.05.2015
Bombendrohung bei Fifa-Kongress
Fussball

Am Fifa-Kongress in Zürich ist eine Bombendrohung eingegangen, bestätigt die Polizei. Rettungskräfte sind vor Ort. Mehr...

VonStefan Eiselin und Christian Bütikofer
29.05.2015
Google sucht die Konfrontation mit Apple
Hightech

Google sorgt mit neuen Ideen für Aufsehen. Pikant: Fast alle an der Entwicklerkonferenz gezeigten Technologien zielen auf den grossen Rivalen Apple. Der Kampf um die Zukunftsmärkte ist eröffnet. Mehr...

29.05.2015
Warum korrupte Fifa-Funktionäre die Schweiz lieben
Strafrecht

Steuerprivilegien sind nur ein Grund, warum internationale Sportverbände die Schweiz als Hauptsitz wählen. Sie profitieren von lockeren Anti-Korruptionsregeln und einer Sonderbehandlung. Mehr...

VonChristian Bütikofer
28.05.2015

Anzeige

Öl-Konzerne: Die Gewinne sprudeln weiter

Von Rosneft über ExxonMobil bis Chevron: Den globalen Ölkonzernen fliessen dank dem schwarzen Gold Milliardengewinne zu.

01.02.2013

Der staatlich kontrollierte russische Ölkonzern Rosneft hat dank höherer Fördermengen und gestiegener Ölpreise im vergangenen Jahr mehr verdient. Der Gewinn stieg binnen Jahresfrist um 7 Prozent auf 10,4 Milliarden Franken.

Der Umsatz sei um 13 Prozent auf 3,1 Billionen Rubel geklettert, teilte Rosneft mit. Analysten hatten dem Konzern beim Gewinn allerdings mehr zugetraut. Die Aktien fielen an der Moskauer Börse knapp zwei Prozent. Zudem halbierten sich die Barmittel des Konzerns wegen hoher Investitionen fast auf 45 Milliarden Rubel. Rosneft will in der ersten Jahreshälfte 2013 den 55 Milliarden Dollar schweren Zukauf der drittgrössten russischen Ölfirma TNK-BP abschliessen. Damit wird Rosneft der weltgrösste Ölkonzern. Die Firma ist zwar schon der grösste Ölproduzent in Russland, fördert zusammen mit TNK-BP dann aber mehr Öl und Gas als der US-Multi Exxon.

Ein besser laufendes Raffinerie-Geschäft hat dem Ölkonzern ExxonMobil zum Jahresende derweil die Kasse gefüllt. Dagegen warf die Förderung von Öl und Gas weniger Geld ab, auch weil die Menge rückläufig war. Das teilte der Betreiber der Esso-Tankstellen am Firmensitz im texanischen Irving mit. Am Ende verdiente ExxonMobil im vierten Quartal unterm Strich knapp 10 Milliarden Dollar und damit 6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr stieg der Gewinn um 9 Prozent auf 44,9 Milliarden Dollar.

Chevron und Apple sind die Wertvollsten

Währenddessen liefert sich Chevron mit Apple derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des wertvollsten börsennotierten Unternehmens. Eine gestiegene Ölproduktion durch die Erschliessung neuer Vorkommen sowie ein besser laufendes Raffinerie-Geschäft haben den US-Ölmulti Chevron beflügelt. Der Gewinn im Schlussquartal stieg um 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 7,2 Milliarden Dollar. «Chevron hat mit 2012 ein weiteres sehr starkes Jahr abgeliefert», erklärte Konzernchef John Watson am Firmensitz im kalifornischen San Ramon. Allerdings hatte Chevron im Sommer einen Durchhänger, weshalb der Jahresgewinn leicht um 3 Prozent auf 26,2 Milliarden Dollar zurückging.

(muv/chb/sda/awp)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema
Stichworte:
Chevron Exxon Öl

Der staatlich kontrollierte russische Ölkonzern Rosneft hat dank höherer Fördermengen und gestiegener Ölpreise im vergangenen Jahr mehr verdient. Der Gewinn stieg binnen Jahresfrist um 7 Prozent auf 10,4 Milliarden Franken.

Der Umsatz sei um 13 Prozent auf 3,1 Billionen Rubel geklettert, teilte Rosneft mit. Analysten hatten dem Konzern beim Gewinn allerdings mehr zugetraut. Die Aktien fielen an der Moskauer Börse knapp zwei Prozent. Zudem halbierten sich die Barmittel des Konzerns wegen hoher Investitionen fast auf 45 Milliarden Rubel. Rosneft will in der ersten Jahreshälfte 2013 den 55 Milliarden Dollar schweren Zukauf der drittgrössten russischen Ölfirma TNK-BP abschliessen. Damit wird Rosneft der weltgrösste Ölkonzern. Die Firma ist zwar schon der grösste Ölproduzent in Russland, fördert zusammen mit TNK-BP dann aber mehr Öl und Gas als der US-Multi Exxon.

Ein besser laufendes Raffinerie-Geschäft hat dem Ölkonzern ExxonMobil zum Jahresende derweil die Kasse gefüllt. Dagegen warf die Förderung von Öl und Gas weniger Geld ab, auch weil die Menge rückläufig war. Das teilte der Betreiber der Esso-Tankstellen am Firmensitz im texanischen Irving mit. Am Ende verdiente ExxonMobil im vierten Quartal unterm Strich knapp 10 Milliarden Dollar und damit 6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr stieg der Gewinn um 9 Prozent auf 44,9 Milliarden Dollar.

Chevron und Apple sind die Wertvollsten

Währenddessen liefert sich Chevron mit Apple derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des wertvollsten börsennotierten Unternehmens. Eine gestiegene Ölproduktion durch die Erschliessung neuer Vorkommen sowie ein besser laufendes Raffinerie-Geschäft haben den US-Ölmulti Chevron beflügelt. Der Gewinn im Schlussquartal stieg um 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 7,2 Milliarden Dollar. «Chevron hat mit 2012 ein weiteres sehr starkes Jahr abgeliefert», erklärte Konzernchef John Watson am Firmensitz im kalifornischen San Ramon. Allerdings hatte Chevron im Sommer einen Durchhänger, weshalb der Jahresgewinn leicht um 3 Prozent auf 26,2 Milliarden Dollar zurückging.

(muv/chb/sda/awp)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Hohe Butterpreise verärgern Migros und Coop. Mehr

Die erste Bitcoin-Bank der Schweiz. Mehr

Intersport Sieger im Finale der Champions League. Mehr

Millionenklage gegen Kühne + Nagel. Mehr

Chinesischer Konzern Fosun kommt in die Schweiz. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...