Ölpest im Golf von Mexiko: Einigung über Schadenersatz absehbar

Noch innerhalb einer Woche dürfte Klarheit herrschen. Der zuständige Richter in New Orleans gab an, schon bald über den ausgehandelten Vergleich zwischen dem Ölkonzern BP und zehntausenden durch die Ö

26.04.2012

Eine Einigung zwischen dem Ölkonzern BP und zehntausenden durch die Ölpest infolge der Explosion auf der Bohrplattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko geschädigten Klägern rückt näher.

Bei einer Anhörung am Mittwoch äusserte sich der Richter Carl Barbier positiv über ein zwischen BP und Anwälten der Geschädigten ausgehandelten Vergleich. Er werde wohl innerhalb einer Woche einen Entscheid darüber fällen, ob er der Einigung vorläufig seinen Segen geben werde, sagte Barbier bei der Anhörung in New Orleans.

Vor der endgültigen Genehmigung werde es in diesem Jahr aber weitere Anhörungen geben, kündigte er an. BP hofft mit dem Vergleich die Ansprüche von über 100'000 Personen und Unternehmen abgelten zu können, die nach der Ölpest im Jahr 2010 in einer Sammelklage Schadenersatzansprüche geltend gemacht hatten.

Der Ölkonzern rechnet eigenen Angaben zufolge dafür mit Kosten in Höhe von 7,8 Milliarden Dollar. Allerdings sieht die Vereinbarung keine Obergrenze vor.

(laf/muv/sda)

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Eine Einigung zwischen dem Ölkonzern BP und zehntausenden durch die Ölpest infolge der Explosion auf der Bohrplattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko geschädigten Klägern rückt näher.

Bei einer Anhörung am Mittwoch äusserte sich der Richter Carl Barbier positiv über ein zwischen BP und Anwälten der Geschädigten ausgehandelten Vergleich. Er werde wohl innerhalb einer Woche einen Entscheid darüber fällen, ob er der Einigung vorläufig seinen Segen geben werde, sagte Barbier bei der Anhörung in New Orleans.

Vor der endgültigen Genehmigung werde es in diesem Jahr aber weitere Anhörungen geben, kündigte er an. BP hofft mit dem Vergleich die Ansprüche von über 100'000 Personen und Unternehmen abgelten zu können, die nach der Ölpest im Jahr 2010 in einer Sammelklage Schadenersatzansprüche geltend gemacht hatten.

Der Ölkonzern rechnet eigenen Angaben zufolge dafür mit Kosten in Höhe von 7,8 Milliarden Dollar. Allerdings sieht die Vereinbarung keine Obergrenze vor.

(laf/muv/sda)

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