Olympia 2022: UBS und Zurich unterstützen Kandidatur

Bundesrat und Swissolympic erhalten im Kampf um Olympische Winterspiele prominente Unterstützung: Der Versicherer Zurich und die UBS sollen sich einem Medienbericht zufolge finanziell an der kantonale

17.02.2013


Die Zürcher Finanzindustrie beteiligt sich finanziell an der kantonalen Abstimmungskampagne für die Olympischen Winterspiele 2022 in Graubünden.

Laut Recherchen der «Sonntagszeitung» werde sich der Versicherungskonzern Zurich Insurance Group mit insgesamt 1,5 Millionen Franken am Kandidaturbudget beteiligen. 

Der Sportdachverband Swissolympic kümmert sich laut «Sonntagszeitung» um private Sponsorengelder für das Olympia-Kandidaturbudget, aus dem unter anderem auch die Abstimmungskampagne finanziert werde. Sprecher Christof Kaufmann bestätigte denn auch laut «Sonntagszeitung», dass bereits Sponsorengelder einbezahlt worden seien und dass diese unter anderem für den Abstimmungskampf in Graubünden verwendet würden. «Wir haben für die Olympiakandidatur Verträge mit Sponsoren abgeschlossen. Namen können wir keine nennen», sagte Kaufmann der «Sonntagszeitung».

UBS hilft mit

Auch der Versicherungskonzern bestätigte die Unterstützung: Zurich-Sprecher Pavel Osipyants sagte der «Sonntagszeitung» dazu: «Wir bestätigen, dass Zurich die nachhaltige Olympiakandidatur der Schweiz 2022 in Graubünden unterstützt.» Zur Höhe der Zahlungen wollte der Versicherer laut «Sonntagszeitung» keine Stellung nehmen.

Das zweite Grossunternehmen, welche die Kandidatur unterstützt, sei laut «Sonntagszeitung» die UBS. Die Grossbank bestätigte, dass zwischen der UBS und Graubünden Gespräche stattfänden und ein grundsätzliches Interesse an einer Partnerschaft bestünde.

Ob die UBS schon Geld überwiesen habe, sei laut «Sonntagszeitung» unklar. Sicher sei, dass die Gespräche schon weiter fortgeschritten seien, als die Grossbank zugeben möchte: Mehrere Banken, die sich für ein Olympiasponsoring interessiert hätten, seien mit Hinweis auf die UBS abgelehnt worden.

(muv)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema


Die Zürcher Finanzindustrie beteiligt sich finanziell an der kantonalen Abstimmungskampagne für die Olympischen Winterspiele 2022 in Graubünden.

Laut Recherchen der «Sonntagszeitung» werde sich der Versicherungskonzern Zurich Insurance Group mit insgesamt 1,5 Millionen Franken am Kandidaturbudget beteiligen. 

Der Sportdachverband Swissolympic kümmert sich laut «Sonntagszeitung» um private Sponsorengelder für das Olympia-Kandidaturbudget, aus dem unter anderem auch die Abstimmungskampagne finanziert werde. Sprecher Christof Kaufmann bestätigte denn auch laut «Sonntagszeitung», dass bereits Sponsorengelder einbezahlt worden seien und dass diese unter anderem für den Abstimmungskampf in Graubünden verwendet würden. «Wir haben für die Olympiakandidatur Verträge mit Sponsoren abgeschlossen. Namen können wir keine nennen», sagte Kaufmann der «Sonntagszeitung».

UBS hilft mit

Auch der Versicherungskonzern bestätigte die Unterstützung: Zurich-Sprecher Pavel Osipyants sagte der «Sonntagszeitung» dazu: «Wir bestätigen, dass Zurich die nachhaltige Olympiakandidatur der Schweiz 2022 in Graubünden unterstützt.» Zur Höhe der Zahlungen wollte der Versicherer laut «Sonntagszeitung» keine Stellung nehmen.

Das zweite Grossunternehmen, welche die Kandidatur unterstützt, sei laut «Sonntagszeitung» die UBS. Die Grossbank bestätigte, dass zwischen der UBS und Graubünden Gespräche stattfänden und ein grundsätzliches Interesse an einer Partnerschaft bestünde.

Ob die UBS schon Geld überwiesen habe, sei laut «Sonntagszeitung» unklar. Sicher sei, dass die Gespräche schon weiter fortgeschritten seien, als die Grossbank zugeben möchte: Mehrere Banken, die sich für ein Olympiasponsoring interessiert hätten, seien mit Hinweis auf die UBS abgelehnt worden.

(muv)

Meistgelesen

Apples iPhone 6 – Träume, Gerüchte, Fakten
Smartphone

Über kein anderes Produkt wird weltweit mehr spekuliert als über Apples Kassenschlager. Verfolgen Sie mit unserem Ticker den Countdown bis zur Vorstellung des neuen iPhones. Mehr...

VonVolker Strohm
19.08.2014
Post nimmt SMS-Briefmarke ins Angebot auf
Neuheit

Ab sofort können Kunden Briefe per SMS frankieren. Der einjährige Pilotversuch sei erfolgreich gewesen, heisst es bei der Post. Dabei gab es zu Beginn Probleme. Mehr...

20.08.2014
Uhren

Der Uhrenhändler Gübelin verliert sieben Marken des Swatch-Konzerns. Die Betroffenen in Luzern sind konsterniert, der weltgrösste Uhrenkonzern hat bisher zur Kündigung keine Stellung bezogen. Mehr...

VonMarkus Köchli
20.08.2014
Julius Bär wegen DDR-Geldern eingeklagt
Rechtsstreit

Laut einem Bericht ist beim Bezirksgericht Zürich eine Klage der deutschen Behörden gegen die Privatbank eingegangen. Es geht um eine Millionen-Summe aus der ehemaligen DDR. Mehr...

20.08.2014
Ölpreis: Was hinter der mysteriösen Talfahrt steckt
Gegenbewegung

Ukraine, Irak, Gazastreifen, Ebola – Kriege und Krisen gibt es derzeit zu genüge. Das liess früher den Ölpreis ansteigen. Doch derzeit passiert das Gegenteil. Dafür gibt es drei Gründe. Mehr...

VonFrank Stocker («Die Welt»)
19.08.2014
Christoph Blocher kontert Adolf Ogi
SVP-Knatsch

Christoph Blocher bestreitet, dass sich die Schweiz immer mehr isoliere. Ex-Bundesrat Ogi sei schon immer anderer Meinung gewesen. Auch mit der Ecopop-Initiative kann Blocher nicht viel anfangen. Mehr...

VonStefan Barmettler
20.08.2014
Apple lässt die Milliarden fliessen
Cash

Gründer Steve Jobs verwehrte sich stets gegen Dividenden und Aktienrückkäufe - sein Nachfolger Tim Cook änderte diesen Kurs. Berechnungen zeigen nun Erstaunliches über die Finanzkraft des Konzerns. Mehr...

VonVolker Strohm
19.08.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Christoph Blocher kontert Adolf Ogi. Mehr

Credit Suisse: Brady Dougan bleibt Konzernchef. Mehr

Ex-UBS-Mann Weil: Schweizer Banker sagen aus. Mehr

Schweizer Rennstall startet in der neuen Formel E. Mehr

US-Pharmariese lässt sich in Bern nieder. Mehr

Holcim baut Jobs in der Schweiz ab. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...