Pilatus: Neue Montagehalle - Bekenntnis zum Produktionsstandort Schweiz

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22.09.2008

Stans (AWP/sda) - Die Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans haben am Samstag in Beisein von Bundesrat Schmid eine neue Montagehalle eingeweiht. Die 27 Mio CHF teure Holzkonstruktion sei ein Bekenntnis zum Standort Schweiz, sagte Firmenchef Oskar Schwenk.

Pilatus investiere nicht in Beton, sondern in neue Produkte, meinte Schwenk. Weil man aber mit den Flugzeugen Erfolg habe, sei Bauen angesagt gewesen. Es habe sich die Frage gestellt, ob man nicht im Dollarraum produzieren wolle. Letztlich habe man dann doch in Stans und nicht bei der amerikanischen Tochter in Colorado gebaut.

Beim Verzicht auf Beton ist man aber geblieben. Stattdessen verbaute man einheimisches Holz. 38 Tennisplätze hätten in der stützenfreien, vom Architekturbüro Scheitlin-Syfrig+Partner geplanten Halle Platz. Rund hundert PC-12 sollen dort jährlich fertiggestellt werden.

Die neue Halle mit ihrem bogenförmigen Dach halte auch Wolkenbrüchen und zwei Metern Neuschnee stand, meinte Schwenk. Viel gefährlicher für Pilatus seien "unüberlegte Papiere aus der Bundesverwaltung".

Schwenk sprach damit auf die von Bundesrätin Doris Leuthard in Aussicht gestellten verschärften Ausfuhrkritieren für militärische Trainingsflugzeuge an. Es sehe jetzt allerdings wieder besser aus, sagte Schwenk an der Medienkonferenz. Der Kampf gegen diese Verschärfung habe sich gelohnt. Bern sei am Zurückbuchstabieren.

Gut läuft für Pilatus das Geschäft mit zivilen Flugzeugen. Trotz der seit langem "dümpelnden Börse" sei die Nachfrage ungebrochen, so Schwenk. Die PC-12-Produktion bis und mit 2010 sei ausverkauft. Und für 2011 seien bereits 60 Flugzeuge vom Typ PC-12 bestellt worden.

Er sei ständig auf der Suche nach Occasionen, sagte Schwenk weiter. Doch weltweit gebe es zurzeit lediglich 43 - das sind gerade mal 4% der gesamten PC-12-Flotte.

uh

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Stans (AWP/sda) - Die Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans haben am Samstag in Beisein von Bundesrat Schmid eine neue Montagehalle eingeweiht. Die 27 Mio CHF teure Holzkonstruktion sei ein Bekenntnis zum Standort Schweiz, sagte Firmenchef Oskar Schwenk.

Pilatus investiere nicht in Beton, sondern in neue Produkte, meinte Schwenk. Weil man aber mit den Flugzeugen Erfolg habe, sei Bauen angesagt gewesen. Es habe sich die Frage gestellt, ob man nicht im Dollarraum produzieren wolle. Letztlich habe man dann doch in Stans und nicht bei der amerikanischen Tochter in Colorado gebaut.

Beim Verzicht auf Beton ist man aber geblieben. Stattdessen verbaute man einheimisches Holz. 38 Tennisplätze hätten in der stützenfreien, vom Architekturbüro Scheitlin-Syfrig+Partner geplanten Halle Platz. Rund hundert PC-12 sollen dort jährlich fertiggestellt werden.

Die neue Halle mit ihrem bogenförmigen Dach halte auch Wolkenbrüchen und zwei Metern Neuschnee stand, meinte Schwenk. Viel gefährlicher für Pilatus seien "unüberlegte Papiere aus der Bundesverwaltung".

Schwenk sprach damit auf die von Bundesrätin Doris Leuthard in Aussicht gestellten verschärften Ausfuhrkritieren für militärische Trainingsflugzeuge an. Es sehe jetzt allerdings wieder besser aus, sagte Schwenk an der Medienkonferenz. Der Kampf gegen diese Verschärfung habe sich gelohnt. Bern sei am Zurückbuchstabieren.

Gut läuft für Pilatus das Geschäft mit zivilen Flugzeugen. Trotz der seit langem "dümpelnden Börse" sei die Nachfrage ungebrochen, so Schwenk. Die PC-12-Produktion bis und mit 2010 sei ausverkauft. Und für 2011 seien bereits 60 Flugzeuge vom Typ PC-12 bestellt worden.

Er sei ständig auf der Suche nach Occasionen, sagte Schwenk weiter. Doch weltweit gebe es zurzeit lediglich 43 - das sind gerade mal 4% der gesamten PC-12-Flotte.

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