Russischer Oligarch stockt Anteil an Holcim auf

Der russisch-griechische Doppelbürger Filaret Galchev-Kaltsidis kauft sich weiter bei Holcim ein. Nun hält er einen zweistelligen Anteil am Zementmulti.

VonMarc Badertscher
11.04.2012

Der griechisch-russische Doppelbürger Filaret Galchev-Kaltsidis kauft weitere Anteile am Schweizer Konkurrenten Holcim. Letzten Herbst meldete der Milliardär und Eigentümer des Zementkonzerns Eurocement einen Anteil von 10,1 Prozent. Nun hat der Oligarch weitere rund 100 Millionen Franken in den Schweizer Wettbewerber investiert.

«Unsere Position in Holcim beträgt rund 35 Millionen Aktien oder 10,8 Prozent. Wir haben tiefe Aktienkurse zum Zukauf genutzt», bestätigt Thierry Sauvaire, Geschäftsführer von Galchev-Kaltsidis’ Zürcher Ableger Eurocement Holding. Nicht geändert hat sich die offizielle Begründung für die Investition. «Unser Engagement bei Holcim ist ein Finanzinvestment. Wir investieren in Geschäftsbereiche, die wir kennen,auch in andere Zementkonzerne», sagt Sauvaire.
 
Personell will sich Eurocement vorerst nicht beim Konkurrenten engagieren. «Wir beanspruchen hier und heute keinen Verwaltungsratssitz bei Holcim», sagt Sauvaire. «Vielleicht kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo wir Holcim mit unserem Knowhow helfen könnten.» Eurocement kontrolliert 40 Prozent des russischen Zementmarkts. Galchev-Kaltsidis gilt als einer der einflussreichsten Personen im globalen Zementgeschäft. Bei Holcim macht sich das Topmanagement deshalb verstärkt Gedanken, was der Investor wirklich will.
 
(mba)

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Der griechisch-russische Doppelbürger Filaret Galchev-Kaltsidis kauft weitere Anteile am Schweizer Konkurrenten Holcim. Letzten Herbst meldete der Milliardär und Eigentümer des Zementkonzerns Eurocement einen Anteil von 10,1 Prozent. Nun hat der Oligarch weitere rund 100 Millionen Franken in den Schweizer Wettbewerber investiert.

«Unsere Position in Holcim beträgt rund 35 Millionen Aktien oder 10,8 Prozent. Wir haben tiefe Aktienkurse zum Zukauf genutzt», bestätigt Thierry Sauvaire, Geschäftsführer von Galchev-Kaltsidis’ Zürcher Ableger Eurocement Holding. Nicht geändert hat sich die offizielle Begründung für die Investition. «Unser Engagement bei Holcim ist ein Finanzinvestment. Wir investieren in Geschäftsbereiche, die wir kennen,auch in andere Zementkonzerne», sagt Sauvaire.
 
Personell will sich Eurocement vorerst nicht beim Konkurrenten engagieren. «Wir beanspruchen hier und heute keinen Verwaltungsratssitz bei Holcim», sagt Sauvaire. «Vielleicht kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo wir Holcim mit unserem Knowhow helfen könnten.» Eurocement kontrolliert 40 Prozent des russischen Zementmarkts. Galchev-Kaltsidis gilt als einer der einflussreichsten Personen im globalen Zementgeschäft. Bei Holcim macht sich das Topmanagement deshalb verstärkt Gedanken, was der Investor wirklich will.
 
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