Samsung und Microsoft beenden das Patent-Geheimnis

Samsung will nicht alles auf Googles Android-Betriebssystem setzen: Die Südkoreaner haben mit Microsoft ein Abkommen geschlossen, laut dem sich die beiden Unternehmen ihre Patent-Archive öffnen.

28.09.2011

Der Software-Riese Microsoft und der südkoreanische Hersteller Samsung geben sich gegenseitig den Zugang zu ihren Patenten. Als Teil des Deals werde Samsung Lizenzzahlungen für Smartphones und Tablets mit dem Google-Betriebssystem Android leisten, betonte Microsoft.

Nach dem taiwanischen Konkurrenten HTC ist Samsung bereits der zweite Android-Gerätehersteller, der ein Patentabkommen mit dem Windows-Riesen abschliesst.

Samsung ist ein führender Android-Hersteller, machte jetzt aber deutlich, dass der Konzern nicht alles auf eine Karte setzen will: Die Südkoreaner wollen mit Microsoft bei der Weiterentwicklung und Vermarktung des Konkurrenz-Betriebssystems Windows Phone zusammenarbeiten.

Google brachte Android als offenes und für Hersteller kostenloses Betriebssystem auf den Markt. Das half der Plattform, schnell zur stärksten Kraft auf dem Smartphone-Markt zu werden. Allerdings häufen sich Patentklagen gegen Android-Hersteller.

Samsung erkennt Androids Patentprobleme an

Google sieht sich einer unfairen Attacke von Wettbewerbern wie Microsoft oder Apple ausgesetzt und kündigte jüngst die mehr als zwölf Milliarden Dollar teure Übernahme des Motorola-Mobilfunkgeschäfts an, um mit dessen Patent-Portfolio mehr Munition in dem Konflikt zu haben.

Samsung wollte nun aber nicht warten und schloss direkt Frieden mit Microsoft. Samsung erkenne damit an, «dass Android Patentprobleme hat, die durch Lizenzzahlungen gelöst werden müssen», sagte der deutsche Patentexperte Florian Müller, der die Streitigkeiten in der Branche beobachtet.

Samsung ist zugleich in einem besonders scharfen weltweiten Konflikt mit dem iPhone- und iPad-Hersteller Apple. Die beiden Schwergewichte werfen sich gegenseitig Ideenklau vor.

(tno/awp)

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Der Software-Riese Microsoft und der südkoreanische Hersteller Samsung geben sich gegenseitig den Zugang zu ihren Patenten. Als Teil des Deals werde Samsung Lizenzzahlungen für Smartphones und Tablets mit dem Google-Betriebssystem Android leisten, betonte Microsoft.

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Samsung ist ein führender Android-Hersteller, machte jetzt aber deutlich, dass der Konzern nicht alles auf eine Karte setzen will: Die Südkoreaner wollen mit Microsoft bei der Weiterentwicklung und Vermarktung des Konkurrenz-Betriebssystems Windows Phone zusammenarbeiten.

Google brachte Android als offenes und für Hersteller kostenloses Betriebssystem auf den Markt. Das half der Plattform, schnell zur stärksten Kraft auf dem Smartphone-Markt zu werden. Allerdings häufen sich Patentklagen gegen Android-Hersteller.

Samsung erkennt Androids Patentprobleme an

Google sieht sich einer unfairen Attacke von Wettbewerbern wie Microsoft oder Apple ausgesetzt und kündigte jüngst die mehr als zwölf Milliarden Dollar teure Übernahme des Motorola-Mobilfunkgeschäfts an, um mit dessen Patent-Portfolio mehr Munition in dem Konflikt zu haben.

Samsung wollte nun aber nicht warten und schloss direkt Frieden mit Microsoft. Samsung erkenne damit an, «dass Android Patentprobleme hat, die durch Lizenzzahlungen gelöst werden müssen», sagte der deutsche Patentexperte Florian Müller, der die Streitigkeiten in der Branche beobachtet.

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