Sawiris' Orascom mit massivem Einbruch

Die politischen Unruhen in Ägypten haben Samih Sawiris' Orascom kräftig zugesetzt: Der Umsatz des Bau- und Hotelkonzerns brach in den ersten neun Monaten 2011 um über die Hälfte, der Bruttogewinn gar

16.11.2011

Die ägyptische Bau- und Hotel-Gruppe Orascom Development von Investor Samih Sawiris leidet unter den politischen Unruhen im Heimatland. Orascom hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang von 57 Prozent auf 163 Millionen Franken eingefahren.

Betroffen von den politischen Umwälzungen im gesamten arabischen Raum seien insbesondere die Destinationen in Ägypten und in Oman gewesen, teilte die Gruppe am Mittwoch mit. Die Ergebnisse in der Schweiz und den übrigen europäischen Destinationen hingegen lägen im Rahmen der Erwartungen.

Im Segment Hotels ging der Umsatz aufgrund deutlich tieferer Belegungsraten um 40 Prozent zurück. Rund 90 Prozent der Hotelzimmer von Orascom befinden sich in Ferienland Ägypten. Im Bereich Real Estate und Bau reduzierte sich der Umsatz um 78 Prozent, da sich in den Bautätigkeiten in den betroffenen Gebieten verlangsamt hätten, heisst es.

Vorverkäufe in Andermatt gestiegen

Der Brottogewinn ging 78 Prozent auf nunmehr knapp 24,6 Millionen Franken zurück. Insgesamt steht in den Orascom-Büchern nach Minderheitsanteilen ein Verlust von knapp 19 Millionen Franken. In den ersten neun Monaten 2010 schrieb die Gruppe noch einen Gewinn von 76 Millionen Franken. Orascom macht hierfür nebst den politischen Unruhen unter anderem auch die negativen Währungseinflüsse verantwortlich.

Auf Kurs befänden sich indes die Immobilien-Vorverkäufe. So steigerte Orascom beim Prestigeprojekt in Andermatt den Wert verkaufter Immobilien ab Plan von 91 auf 93 Millionen Franken.

(rcv/laf/sda/awp)

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Die ägyptische Bau- und Hotel-Gruppe Orascom Development von Investor Samih Sawiris leidet unter den politischen Unruhen im Heimatland. Orascom hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang von 57 Prozent auf 163 Millionen Franken eingefahren.

Betroffen von den politischen Umwälzungen im gesamten arabischen Raum seien insbesondere die Destinationen in Ägypten und in Oman gewesen, teilte die Gruppe am Mittwoch mit. Die Ergebnisse in der Schweiz und den übrigen europäischen Destinationen hingegen lägen im Rahmen der Erwartungen.

Im Segment Hotels ging der Umsatz aufgrund deutlich tieferer Belegungsraten um 40 Prozent zurück. Rund 90 Prozent der Hotelzimmer von Orascom befinden sich in Ferienland Ägypten. Im Bereich Real Estate und Bau reduzierte sich der Umsatz um 78 Prozent, da sich in den Bautätigkeiten in den betroffenen Gebieten verlangsamt hätten, heisst es.

Vorverkäufe in Andermatt gestiegen

Der Brottogewinn ging 78 Prozent auf nunmehr knapp 24,6 Millionen Franken zurück. Insgesamt steht in den Orascom-Büchern nach Minderheitsanteilen ein Verlust von knapp 19 Millionen Franken. In den ersten neun Monaten 2010 schrieb die Gruppe noch einen Gewinn von 76 Millionen Franken. Orascom macht hierfür nebst den politischen Unruhen unter anderem auch die negativen Währungseinflüsse verantwortlich.

Auf Kurs befänden sich indes die Immobilien-Vorverkäufe. So steigerte Orascom beim Prestigeprojekt in Andermatt den Wert verkaufter Immobilien ab Plan von 91 auf 93 Millionen Franken.

(rcv/laf/sda/awp)

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