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Schmiergelder: Fifa blockiert Herausgabe von Dokumenten

Mit aller Macht will Fifa-Präsident Joseph «Sepp» Blatter verhindern, dass ein brisantes Dokument über Schmiergeldzahlungen an Fifa-Exponenten an die Öffentlichkeit gerät - und das kurz vor den Fifa-P

31.05.2011

Mit juristischen Mitteln versucht Fifa-Präsident Joseph Blatter,ein brisantes Dokument über Schmiergeldzahlungen an Fifa-Exponenten unter Verschluss zu halten. Damit will er verhindern, dass kurz vor den Fifa-Präsidentenwahlen vom 1. Juni strafrechtliche Vorwürfe gegen ihn und die Fifa publik werden. Das Dokument nennt mindestens zwei Empfänger von Schmiergeldern innerhalb der Fifa und beschreibt die Rolle der Fifa-Spitze, die von den Zahlungen gewusst, aber nichts dagegen unternommen hatte.

Es handelt sich um die Einstellungsverfügung, mit der die Staatsanwaltschaft Zug ein Verfahren gegen die Fifa und zwei Fifa-Exponenten abgeschlossen hat. Bereits zweimal gab die Staatsanwaltschaft grünes Licht für die Veröffentlichung des Dokuments. Zweimal hat die Fifa Einsprache erhoben - zuletzt am 24. Mai 2011 beim Obergericht des Kantons Zug.

Das Gericht dürfte in den nächsten sechs Monaten über die Veröffentlichung entscheiden. Die Verfügung datiert vom 11. Mai 2010 und kam zustande, nachdem die Fifa und die zwei Fifa-Exponenten 5,5 Millionen Franken bezahlt hatten, um die Strafuntersuchung abzuwenden. Auslöser dafür war die Sportagentur ISMML/ISL, nach deren Konkurs 2001 die Zahlungen ans Licht gekommen sind.

(jft/laf/cms)

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Mit juristischen Mitteln versucht Fifa-Präsident Joseph Blatter,ein brisantes Dokument über Schmiergeldzahlungen an Fifa-Exponenten unter Verschluss zu halten. Damit will er verhindern, dass kurz vor den Fifa-Präsidentenwahlen vom 1. Juni strafrechtliche Vorwürfe gegen ihn und die Fifa publik werden. Das Dokument nennt mindestens zwei Empfänger von Schmiergeldern innerhalb der Fifa und beschreibt die Rolle der Fifa-Spitze, die von den Zahlungen gewusst, aber nichts dagegen unternommen hatte.

Es handelt sich um die Einstellungsverfügung, mit der die Staatsanwaltschaft Zug ein Verfahren gegen die Fifa und zwei Fifa-Exponenten abgeschlossen hat. Bereits zweimal gab die Staatsanwaltschaft grünes Licht für die Veröffentlichung des Dokuments. Zweimal hat die Fifa Einsprache erhoben - zuletzt am 24. Mai 2011 beim Obergericht des Kantons Zug.

Das Gericht dürfte in den nächsten sechs Monaten über die Veröffentlichung entscheiden. Die Verfügung datiert vom 11. Mai 2010 und kam zustande, nachdem die Fifa und die zwei Fifa-Exponenten 5,5 Millionen Franken bezahlt hatten, um die Strafuntersuchung abzuwenden. Auslöser dafür war die Sportagentur ISMML/ISL, nach deren Konkurs 2001 die Zahlungen ans Licht gekommen sind.

(jft/laf/cms)

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