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SNB mit Milliardenverlust

Die Aufwertung des Frankens hinterlässt ihre Spuren: Auf den Währungsbeständen resultierte für die Schweizerische Nationalbank im 1. Quartal ein Verlust von 2,6 Milliarden Franken - unter dem Strich s

30.04.2012

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) weist für das erste Quartal 2012 einen Konzernverlust von 1,7 Milliarden Franken aus. Der Verlust auf den Fremdwährungspositionen betrug rund 2,6 Milliarden Franken.

Die Wechselkursverluste von insgesamt 6,4 Milliarden Franken hätten nur teilweise mit Kursgewinnen und Zinserträgen kompensiert werden können, teilte die SNB mit. Sie verwies aber gleichzeitig darauf, dass das Quartalsergebnis stark von Gold-, Devisen- und Kapitalmärkten abhängig sei. Starke Schwankungen seien daher die Regel und Rückschlüsse auf das Jahresergebnis nur bedingt möglich.

Während auf den Fremdwährungsbeständen ein Verlust verbucht werde musste, resultierte auf dem mengenmässig unveränderten Goldbestand ein Bewertungsgewinn von 0,8 Milliarden Franken. Ein kleiner Gewinn wurde auch mit den Frankenbeständen erzielt: Die Zinserträge und Kurserfolge auf Wertschriften in Franken hätten mit 33 Millionen Franken den Aufwand von rund 18 Millionen Franken für die Repo-Geschäfte und Schuldverschreibungen (SNB-Bills) gedeckt, hiess es.

Ertragsreiche Giftpapiere

Einen positiven Beitrag zum SNB-Ergebnis leistete auch der Stabilisierungsfonds, in welchen während der Finanzkrise zur Rettung der UBS die toxischen Wertpapiere der Grossbank ausgelagert wurden. Der Fonds weist einen Quartalsgewinn von 153 Millionen Franken aus, wobei 111 Millionen Franken ins Konzernergebnis der SNB einflossen.

Im Gesamtjahr 2011 hatte die SNB einen Konzerngewinn von 13,5 Milliarden Franken erzielt, 2010 war es ein Verlust von 19,2 Milliarden gewesen.

(vst/laf/sda/awp)

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Die Schweizerische Nationalbank (SNB) weist für das erste Quartal 2012 einen Konzernverlust von 1,7 Milliarden Franken aus. Der Verlust auf den Fremdwährungspositionen betrug rund 2,6 Milliarden Franken.

Die Wechselkursverluste von insgesamt 6,4 Milliarden Franken hätten nur teilweise mit Kursgewinnen und Zinserträgen kompensiert werden können, teilte die SNB mit. Sie verwies aber gleichzeitig darauf, dass das Quartalsergebnis stark von Gold-, Devisen- und Kapitalmärkten abhängig sei. Starke Schwankungen seien daher die Regel und Rückschlüsse auf das Jahresergebnis nur bedingt möglich.

Während auf den Fremdwährungsbeständen ein Verlust verbucht werde musste, resultierte auf dem mengenmässig unveränderten Goldbestand ein Bewertungsgewinn von 0,8 Milliarden Franken. Ein kleiner Gewinn wurde auch mit den Frankenbeständen erzielt: Die Zinserträge und Kurserfolge auf Wertschriften in Franken hätten mit 33 Millionen Franken den Aufwand von rund 18 Millionen Franken für die Repo-Geschäfte und Schuldverschreibungen (SNB-Bills) gedeckt, hiess es.

Ertragsreiche Giftpapiere

Einen positiven Beitrag zum SNB-Ergebnis leistete auch der Stabilisierungsfonds, in welchen während der Finanzkrise zur Rettung der UBS die toxischen Wertpapiere der Grossbank ausgelagert wurden. Der Fonds weist einen Quartalsgewinn von 153 Millionen Franken aus, wobei 111 Millionen Franken ins Konzernergebnis der SNB einflossen.

Im Gesamtjahr 2011 hatte die SNB einen Konzerngewinn von 13,5 Milliarden Franken erzielt, 2010 war es ein Verlust von 19,2 Milliarden gewesen.

(vst/laf/sda/awp)

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