Straumann verkauft mehr Zahnimplantate

Der Umsatz sinkt, der Absatz steigt: Der Zahnimplantatehersteller konnte im ersten Quartal allerdings nicht in allen Märkten mehr verkaufen.

26.04.2012

Der Zahnimplantatehersteller Straumann hat von Januar bis März dieses Jahres 185,1 Millionen Franken Umsatz erzielt. Im Vergleich zum ersten Quartal 2011 entspricht dies einer Abnahme von 1,8 Prozent. Der Rückgang ist allerdings mit der Stärke des Frankens erklärbar.

In Lokalwährungen gerechnet hat Straumann 1,6 Prozent mehr umgesetzt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Allerdings konnte der Zahnimplantatehersteller mit Sitz in Basel nicht in allen Märkten zulegen. In Europa, dem für das Unternehmen wichtigsten Markt, wurde in Lokalwährungen gerechnet ein Umsatzrückgang von 2,1 Prozent verzeichnet.

Dabei musste Straumann Einbussen in Spanien und Italien hinnehmen, derweil in Frankreich, Grossbritannien und Deutschland die Umsätze wieder anzogen. Deutlich mehr Implantate verkauft hat Straumann in Nordamerika und in Schwellenländern.

Während das Geschäft mit klassischen Zahnimplantaten moderat wuchs, stieg der Umsatz des kleinsten Geschäftsfelds von Straumann, jenem mit regenerativen Dentalprodukten, im zweistelligen Prozentbereich. Der grösste Umsatzzuwachs wurde aber mit der digitalen Zahnheilkunde erzielt, welche beispielsweise die computergestützte Massfertigung von Stiftzähnen umfasst.

Da die Quartalsumsätze den Erwartungen von Straumann entsprechen, rechnet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr weiterhin mit einem Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Insbesondere in gewissen europäischen und einigen asiatischen Ländern geht Straumann allerdings von schwierigen Marktbedingungen aus.

(laf/muv/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Der Zahnimplantatehersteller Straumann hat von Januar bis März dieses Jahres 185,1 Millionen Franken Umsatz erzielt. Im Vergleich zum ersten Quartal 2011 entspricht dies einer Abnahme von 1,8 Prozent. Der Rückgang ist allerdings mit der Stärke des Frankens erklärbar.

In Lokalwährungen gerechnet hat Straumann 1,6 Prozent mehr umgesetzt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Allerdings konnte der Zahnimplantatehersteller mit Sitz in Basel nicht in allen Märkten zulegen. In Europa, dem für das Unternehmen wichtigsten Markt, wurde in Lokalwährungen gerechnet ein Umsatzrückgang von 2,1 Prozent verzeichnet.

Dabei musste Straumann Einbussen in Spanien und Italien hinnehmen, derweil in Frankreich, Grossbritannien und Deutschland die Umsätze wieder anzogen. Deutlich mehr Implantate verkauft hat Straumann in Nordamerika und in Schwellenländern.

Während das Geschäft mit klassischen Zahnimplantaten moderat wuchs, stieg der Umsatz des kleinsten Geschäftsfelds von Straumann, jenem mit regenerativen Dentalprodukten, im zweistelligen Prozentbereich. Der grösste Umsatzzuwachs wurde aber mit der digitalen Zahnheilkunde erzielt, welche beispielsweise die computergestützte Massfertigung von Stiftzähnen umfasst.

Da die Quartalsumsätze den Erwartungen von Straumann entsprechen, rechnet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr weiterhin mit einem Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Insbesondere in gewissen europäischen und einigen asiatischen Ländern geht Straumann allerdings von schwierigen Marktbedingungen aus.

(laf/muv/sda)

Meistgelesen

Management

Die «Handelszeitung» und das Beratungsunternehmen Obermatt analysierten die Leistung der Schweizer Konzernlenker. Hier sind die Sieger der Wahl zum CEO des Jahres 2013. Mehr...

19.06.2013
Vier Prozent bringen uns nicht um
Kommentar

Wie die Maus vor der Schlange starrt die Schweiz gebannt auf das Beben am Finanzplatz. Ja, der Steuerdeal mit den USA wird sehr teuer. Doch es geht hier nur um eine Branche. Die Schweiz überlebt das. Mehr...

VonBeat Balzli
19.06.2013
Schweizer Steuergelder für BVB und Co.
Fussball

Gerne kommen internationale Spitzenklubs für ein Trainingslager in die Schweiz. Die Vereine mit Millionenbudget zahlen den Gemeinden oft nur einen Teil der Kosten. Mehr...

VonTobias Keller
18.06.2013
Notenstein-Chef hält Bankenspaltung für gangbare Lösung
Steuerdeal

Adrian Künzi warnt die Politik vor einer Eskalation im Steuerstreit. Der Chef der Bank Notenstein erklärt auch, weshalb die Nationalbank die Banken nicht vor der US-Machtpolitik schützen kann. Mehr...

VonVasilije Mustur
18.06.2013
Gin Tonic
Dickmacher

Laue Sommernächte, kleine Häppchen und ein Glas mit Freunden - was gibt es Schöneres? Doch viele der alkoholischen Getränke können die Bikinifigur ruinieren. Die zehn schlimmsten Dickmacher. Mehr...

VonSandra Steinauer
19.06.2013
Katar soll deutsche Solarworld retten
Krise

Beim Solarhersteller steigt das Emirat Katar über eine Kapitalerhöhung ein. Der Anteil der bisherigen Aktionäre am Unternehmen verringert sich massiv. Mehr...

18.06.2013
Immobilienboom zieht vom Zürichsee ins Mittelland
Preise

Der Schweizer Immobilienmarkt kühlt langsam ab. Und er verlagert sich. Die Nachfrage in den Hochpreisregionen nimmt ab, dafür steigt sie anderswo. Mehr...

19.06.2013

Die Handelszeitung – jetzt am Kiosk

 

Aktuelle Ausgabe

 

Unsere Partner    

Bildergalerie: Die besten Manager der Schweiz. Lesen

Kommentar: Vier Prozent bringen uns nicht um. Lesen

Altersvorsorge: Professorin erwartet grosses Pensionskassensterben. Lesen

Economiesuisse: Zurück in der Realität. Lesen

Kleiderkette: Bayard übernimmt Zürcher Firma Schaad Mode. Lesen

Swift-Daten: USA haben Zugriff auf Schweizer Bankdaten. Lesen

Krankenkassen: Zahl der Betreibungen nimmt zu. Lesen

 

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Handelszeitung.
Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...