Elektrokonzern Sony steckt seit vier Jahren in den roten Zahlen

Der Elektrokonzern Sony baut gegen 10'000 Stellen ab. Mit diesem Einschnitt sollen bis 2013 die Kosten um 60 Prozent gesenkt werden. Das Management möchte die Abhängigkeit von der Unterhaltungselektro

12.04.2012

Der japanische Elektrokonzern Sony will sich mit einem strikten Sparkurs sanieren. Diesem Sparkurs fallen jedoch Arbeitsplätze zum Opfer: Mit einem Abbau von rund 10'000 Stellen und Einschnitten im Fernseher-Geschäft will der neue Konzernchef Kazuo Hirai die Trendwende schaffen.

Die TV-Sparte solle im kommenden Geschäftsjahr ab April 2013 ihre Fixkosten um 60 Prozent senken, die Betriebskosten um knapp ein Drittel. Damit hält der gebeutelte Konzern entgegen Analystenhoffnungen an seinem verlustträchtigen Geschäft mit Fernsehern fest, das unter der harten Konkurrenz vor allem koreanischer Rivalen wie Samsung und LG leidet. Die Neuausrichtung werde den Konzern im laufenden Geschäftsjahr umgerechnet gut 840 Millionen Franken kosten.

Sony will wieder die Nummer eins werden

Gleichzeitig verkündete Hirai für sein Haus, das seit vier Jahren rote Zahlen schreibt, ehrgeizige Ziele. Sony wolle Weltmarktführer bei Mobiltelefonen werden, sagte Hirai in Tokio. Zudem soll sich der schwankende Riese verstärkt auf Geschäftsfelder abseits der klassischen Unterhaltungselektronik ausrichten. Mit Medizinaltechnik wollen die Japaner bis 2014/15 knapp 600 Millionen Franken einnehmen. Dafür wollen sie auch auf Einkaufstour gehen. Sony suche nach Übernahmemöglichkeiten auf dem Gebiet.

(muv/chb/sda)

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Der japanische Elektrokonzern Sony will sich mit einem strikten Sparkurs sanieren. Diesem Sparkurs fallen jedoch Arbeitsplätze zum Opfer: Mit einem Abbau von rund 10'000 Stellen und Einschnitten im Fernseher-Geschäft will der neue Konzernchef Kazuo Hirai die Trendwende schaffen.

Die TV-Sparte solle im kommenden Geschäftsjahr ab April 2013 ihre Fixkosten um 60 Prozent senken, die Betriebskosten um knapp ein Drittel. Damit hält der gebeutelte Konzern entgegen Analystenhoffnungen an seinem verlustträchtigen Geschäft mit Fernsehern fest, das unter der harten Konkurrenz vor allem koreanischer Rivalen wie Samsung und LG leidet. Die Neuausrichtung werde den Konzern im laufenden Geschäftsjahr umgerechnet gut 840 Millionen Franken kosten.

Sony will wieder die Nummer eins werden

Gleichzeitig verkündete Hirai für sein Haus, das seit vier Jahren rote Zahlen schreibt, ehrgeizige Ziele. Sony wolle Weltmarktführer bei Mobiltelefonen werden, sagte Hirai in Tokio. Zudem soll sich der schwankende Riese verstärkt auf Geschäftsfelder abseits der klassischen Unterhaltungselektronik ausrichten. Mit Medizinaltechnik wollen die Japaner bis 2014/15 knapp 600 Millionen Franken einnehmen. Dafür wollen sie auch auf Einkaufstour gehen. Sony suche nach Übernahmemöglichkeiten auf dem Gebiet.

(muv/chb/sda)

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