Meistgelesen

Plan

Der Wirtschaftsminister und die Finanzministerin erwägen einen neuen Mindestkurs. Er sei die beste Möglichkeit, um der Wirtschaft zu helfen, so Widmer-Schlumpf und Schneider-Ammann in einem Papier. Mehr...

VonUrs P. Engeler
04.03.2015
«Franken könnte wieder deutlich an Wert verlieren»
Euro-Krise

Die Schweizer Wirtschaft wird mit dem heutigen Frankenkurs leben können, sagt der Chefökonom des Vermögensverwalters Amundi. Die Euro-Zone sieht er am Anfang einer Erholung. Doch der Weg ist lang. Mehr...

Interview vonMathias Ohanian
03.03.2015
Bislang ältestes Fossil der Gattung Homo entdeckt
Forschung

Ein neuer Fund aus Äthiopien könnte die Theorien zur Entstehung des Menschen verändern. US-Forscher fanden einen 2,8 Millionen Jahre alten Kieferknochen, der der Gattung Homo zuzuordnen ist. Mehr...

06:46
Ältester Finanzinvestor der Welt verstirbt mit 109 Jahren
Börse

Beim grossen Aktiencrash 1929 verdoppelte Irving Kahn sein Vermögen. Er blieb bis ins hohe Alter an der Börse aktiv. Nun verstarb er und hinterlässt Anlegern sein Investitionsgeheimnis. Mehr...

VonLukas Rohner
04.03.2015
Franken auf Achterbahnfahrt nach «Handelszeitung»-Bericht
Devisen

Der Franken hat am Nachmittag zum Euro deutlich an Wert eingebüsst, um sich kurz darauf etwas zu erholen. Den starken Ausschlägen war ein brisanter Bericht der «Handelszeitung» vorausgegangen. Mehr...

04.03.2015
Die Gerüchte, die Fakten – der Ticker zur Apple Watch
Aktuell

Die Apple Watch kommt im April – doch noch sind einige Fragen offen. Wir berichten fortlaufend die neuen Details. Und zeigen, wie sich die Schweizer Uhrenbranche auf die smarte Konkurrenz vorbereitet. Mehr...

VonKaren Merkel
04.03.2015
Warenhaus Manor streicht 150 Stellen
Jobabbau

Die Welle der Kürzungen geht weiter: Manor baut 150 Arbeitsplätze am Hauptsitz in Basel ab, Auch Aluminium Laufen kappt bis zu 50 Stellen. Es wird dabei zu Kündigungen kommen. Mehr...

04.03.2015

Anzeige

Facebooks letzte Abstimmung - Resultat ungültig

Auch bei der letzten Nutzer-Abstimmung des sozialen Netzwerks Facebook wurde die notwendige Teilnehmerzahl nicht erreicht. Jetzt wird das Unternehmen von Mark Zuckerberg wieder zu einer «Diktatur».

10.12.2012

Ein Hauch demokratischen Frühlings bei Facebook hat sein Ende gefunden: Das soziale Netzwerk darf künftig wieder seine Benutzerregeln nach Belieben ändern, nachdem zu wenige Personen an einer Abstimmung über Mitspracherechte teilgenommen haben.

Dieses Resultat war erwartet worden: Noch in keiner der seit 2009 durchgeführten Abstimmungen war das nötige Quorum von 30 Prozent erreicht worden. Dies war ein Grund, wieso Facebook die Befragungen absetzen wollte.

An der aktuellen Abstimmung hatten sich bis zum Nachmittag erst 650'000 Mitglieder - also nur 0,06 Prozent der Netzwerk-Community - beteiligt. 567'000 von ihnen hatten sich dabei für den Erhalt der Mitspracherechte ausgesprochen. Damit das Resultat verbindlich gewesen wäre, hätten rund 300 Millionen Mitglieder teilnehmen müssen.

An der letzten Abstimmung im Juni hatte die Wahlbeteiligung sogar nur 0,04 Prozent betragen. Facebook beschloss daraufhin, die Abstimmungen abzuschaffen. Stattdessen soll es zusätzliche Möglichkeiten geben, den Verantwortlichen für Datenschutz Fragen zu stellen.

Kritiker: Abstimmungen stets eine Farce

Das Online-Netzwerk, das oft von Datenschützern kritisiert wird, hatte die Abstimmungen immer wieder als einzigartiges Beispiel für Demokratie im Verhältnis zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden hervorgehoben. Das Verfahren war eingeführt worden, als Facebook noch rund 200 Millionen Nutzer hatte.

Kritiker hielten Facebook vor, die Abstimmungen seien angesichts der unrealistisch hohen Hürde stets eine Farce gewesen. Facebook hatte diesmal jeden Nutzer per E-Mail auf die Möglichkeit zur Meinungsäusserung hingewiesen.

(jev/tno/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Ein Hauch demokratischen Frühlings bei Facebook hat sein Ende gefunden: Das soziale Netzwerk darf künftig wieder seine Benutzerregeln nach Belieben ändern, nachdem zu wenige Personen an einer Abstimmung über Mitspracherechte teilgenommen haben.

Dieses Resultat war erwartet worden: Noch in keiner der seit 2009 durchgeführten Abstimmungen war das nötige Quorum von 30 Prozent erreicht worden. Dies war ein Grund, wieso Facebook die Befragungen absetzen wollte.

An der aktuellen Abstimmung hatten sich bis zum Nachmittag erst 650'000 Mitglieder - also nur 0,06 Prozent der Netzwerk-Community - beteiligt. 567'000 von ihnen hatten sich dabei für den Erhalt der Mitspracherechte ausgesprochen. Damit das Resultat verbindlich gewesen wäre, hätten rund 300 Millionen Mitglieder teilnehmen müssen.

An der letzten Abstimmung im Juni hatte die Wahlbeteiligung sogar nur 0,04 Prozent betragen. Facebook beschloss daraufhin, die Abstimmungen abzuschaffen. Stattdessen soll es zusätzliche Möglichkeiten geben, den Verantwortlichen für Datenschutz Fragen zu stellen.

Kritiker: Abstimmungen stets eine Farce

Das Online-Netzwerk, das oft von Datenschützern kritisiert wird, hatte die Abstimmungen immer wieder als einzigartiges Beispiel für Demokratie im Verhältnis zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden hervorgehoben. Das Verfahren war eingeführt worden, als Facebook noch rund 200 Millionen Nutzer hatte.

Kritiker hielten Facebook vor, die Abstimmungen seien angesichts der unrealistisch hohen Hürde stets eine Farce gewesen. Facebook hatte diesmal jeden Nutzer per E-Mail auf die Möglichkeit zur Meinungsäusserung hingewiesen.

(jev/tno/sda)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Diese Schweizer Firmen nutzen Youtube richtig. Mehr

Schweizer kaufen Immobilien in Deutschland. Mehr

Schweizer IT-Anbieter trotzen Frankenstärke. Mehr

Bundesräte regen neuen Mindestkurs an. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...