Meistgelesen

Schweizer Pass ist weltweit einer der mächtigsten
Reisen

Je nach Nationalität kommt man ohne Visum nicht weit auf der Welt. Anders ist es als Schweizer. Mit fast keinem anderen Pass ist das Reisen leichter. Die Rangliste der «mächtigsten» Pässe der Welt. Mehr...

VonDominic Benz
17.04.2015
Anleger setzen darauf, dass die Freenet-Aktie nach der Generalversammlung fällt.
Aktien

Die Spekulation auf steigende Kurse bei dividendenstarken Aktien, vor der Generalversammlung, brachte auch in diesem Jahr schöne Gewinne. Bei welchen Aktien Anleger jetzt auf fallende Kurse setzen. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
17.04.2015
Sorgen über die Stabiität der Weltwirtschaft steigen
Vorsicht

Beim Frühjahrstreffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank zeigten sich die führenden Finanzminister und Notenbankchefs eher besorgt. «Wachsamkeit» sei derzeit das oberste Gebot. Mehr...

08:19
Rekordschwund der «Petrodollar» schürt Besorgnis
Rückgang

Rohstoffreiche Länder verbraten ihre «Petrodollar»-Reserven im Rekordtempo. Damit versiegt bald eine Liquiditätsquelle im Markt: Analysten sind uneins, ob das zu einem neuerlichen Beben führen kann. Mehr...

18.04.2015
Lindt & Sprüngli - das Allzeithoch vom März ist fast wieder erreicht
Aktien

Während die Analysten von Julius Bär den SMI schon fair bewertet sehen, erkennen die Experten bei Schweizer Nebenwerten noch Kurschancen. Zehn Titel mit Potenzial. Mehr...

VonJürgen Büttner
17.04.2015
Türkischer Mega-Flughafen hängt europäische Konkurrenz ab
Konkurrenzkampf

Der Druck auf Luftfahrt-Drehkreuze in Europa wächst: 2017 soll der Mega-Airport in Istanbul eröffnen. Schon jetzt droht Frankfurt abgehängt zu werden, warnt der Chef von Turkish Airlines. Mehr...

10:26
Neuer Orange-Name kostet 40 Millionen Franken
Wechsel

Orange wechselt in der kommenden Woche den Namen und bezahlt für das Rebranding rund 40 Millionen Franken. Das markiert aber nicht den Auftakt zu einem Preiskampf, meint Firmenchef Johan Andsjö. Mehr...

VonMarc Iseli
10:10

Anzeige

Gericht bestätigt: Handys können Hirntumore auslösen

In Italien hat das Oberste Gericht in Rom ein wegweisendes Urteil gefällt: Es bestätigte einen Zusammenhang zwischen Handystrahlung und einer Tumorerkrankung eines 60-Jährigen.

19.10.2012

Der italienische Geschäftsmann Innocente Marcolini ist an einem Hirntumor erkrankt und klagte vor Gericht. Marcolini führte aus, er habe während 12 Jahren täglich bis zu sechs Stunden telefoniert. Sein Hirntumor wuchs genau an der Seite im Kopf, auf welcher er jeweils mit dem Telefon am Ohr gesprochen hatte.

Gestern entschied nun das Oberste italienische Gericht, dass es einen «kausalen Zusammenhang» zwischen dem «starken Telefongebrauch und dem Wachstum» des Tumors gebe. Gegenüber der englischen «Sun» sagte der Betroffene: «Ich wollte es aufgezeigt haben, dass es einen Zusammenhang mit meiner Krankheit und dem gebraucht des Mobiltelefons gibt.»

Zusammenhang Handy-Tumor gerichtlich bestätigt 

Dieses Urteil in Italien dürfte Auswirkungen auf Produzenten von Mobiltelefonen haben. Der Onkologe Professor Angelo Gino Levis spricht in der «Sun» von einem «extrem wichtigen Urteil» weil es schliesslich den «Zusammenhang zwischen Erkrankung und Handystrahlung bestätigt.»

Medienanwälte erwarten laut «Sun» nun eine Klageflut. Wobei nicht klar ist, wie die Gerichte ausserhalb Italiens die Entscheide des Obersten italienischen Gerichtes anwenden werden.

(tke/vst)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Der italienische Geschäftsmann Innocente Marcolini ist an einem Hirntumor erkrankt und klagte vor Gericht. Marcolini führte aus, er habe während 12 Jahren täglich bis zu sechs Stunden telefoniert. Sein Hirntumor wuchs genau an der Seite im Kopf, auf welcher er jeweils mit dem Telefon am Ohr gesprochen hatte.

Gestern entschied nun das Oberste italienische Gericht, dass es einen «kausalen Zusammenhang» zwischen dem «starken Telefongebrauch und dem Wachstum» des Tumors gebe. Gegenüber der englischen «Sun» sagte der Betroffene: «Ich wollte es aufgezeigt haben, dass es einen Zusammenhang mit meiner Krankheit und dem gebraucht des Mobiltelefons gibt.»

Zusammenhang Handy-Tumor gerichtlich bestätigt 

Dieses Urteil in Italien dürfte Auswirkungen auf Produzenten von Mobiltelefonen haben. Der Onkologe Professor Angelo Gino Levis spricht in der «Sun» von einem «extrem wichtigen Urteil» weil es schliesslich den «Zusammenhang zwischen Erkrankung und Handystrahlung bestätigt.»

Medienanwälte erwarten laut «Sun» nun eine Klageflut. Wobei nicht klar ist, wie die Gerichte ausserhalb Italiens die Entscheide des Obersten italienischen Gerichtes anwenden werden.

(tke/vst)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

Ex-ABB-Chef Joe Hogan hat neuen Millionenjob. Mehr

Die beliebtesten Arbeitgeber der Schweiz. Mehr

Smarte Uhren: «Die Killer-App gibt es nicht». Mehr

Briten kaufen Bündner Outlet-Center Landquart. Mehr

Lantal profitiert weiter von Etihad-Auftrag. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...