Meistgelesen

Wie der Ölpreisverfall Russland in den Abgrund reisst
Einbruch

Gerade noch erlebte der Rubel einen unerwarteten Aufschwung. Doch nun folgt der nächste dramatische Absturz. Die russische Zentralbank steht dem Zerfall der Rohstoffpreise machtlos gegenüber. Mehr...

VonHolger Zschäpitz («Die Welt»)
01.08.2015
Börsenstrategen halten einen zumindest kurzfristigen Preisaufschwung für möglich
Preissturz

Gold fällt und fällt. Das gelbe Metall notiert auf dem tiefsten Stand seit Oktober 2009. Spekulanten mischen mit und drücken den Kurs. Möglicherweise platzt die Spekulation, und es kommt zum Rebound. Mehr...

VonGeorg Pröbstl
01.08.2015
Devisenskandal

Auch in Brasilien zahlt die Grossbank keine Busse für die Manipulation der Devisenmärkte, weil sie als Kronzeugin wirkte. Ein Experte taxiert das Auspacken der UBS als eine Art «Geschäftsmodell». Mehr...

VonDominic Benz und Stefan Eiselin
02.08.2015
Maduro macht Wahlkampf: Venezuela enteignet Nestlé
Südamerika

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro will im Wahlkampf sein Image polieren. Darum liess er Soldaten einen Industriepark in der Hauptstadt Caracas räumen. Davon betroffen ist auch Nestlé. Mehr...

VonMarc Iseli
06:00
Ausblick

Die Autobranche muss laut BMW-Chef Harald Krüger angesichts des digitalen Wandels schneller auf neue Entwicklungen reagieren. Dabei könne sich die Autoindustrie viel von Internet-Konzernen abschauen. Mehr...

02.08.2015
Kritik

Sechs wichtige Lektionen hat der Internationale Währungsfonds in den vergangenen Jahrzehnten gelernt. Doch in der Griechenland-Krise hat er offenbar so manche Lehre missachtet. Vertrauen ist zerstört. Mehr...

VonNgaire Woods*
02.08.2015
«Ich glaube, dass Wolfgang Schäuble sich irrt»
Disput

Frankreichs Finanzminister Michel Sapin hat den Vorschlag seines deutschen Kollegen für ein vorübergehendes Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro kritisiert. Mehr...

02.08.2015

Anzeige

Gericht bestätigt: Handys können Hirntumore auslösen

In Italien hat das Oberste Gericht in Rom ein wegweisendes Urteil gefällt: Es bestätigte einen Zusammenhang zwischen Handystrahlung und einer Tumorerkrankung eines 60-Jährigen.

19.10.2012

Der italienische Geschäftsmann Innocente Marcolini ist an einem Hirntumor erkrankt und klagte vor Gericht. Marcolini führte aus, er habe während 12 Jahren täglich bis zu sechs Stunden telefoniert. Sein Hirntumor wuchs genau an der Seite im Kopf, auf welcher er jeweils mit dem Telefon am Ohr gesprochen hatte.

Gestern entschied nun das Oberste italienische Gericht, dass es einen «kausalen Zusammenhang» zwischen dem «starken Telefongebrauch und dem Wachstum» des Tumors gebe. Gegenüber der englischen «Sun» sagte der Betroffene: «Ich wollte es aufgezeigt haben, dass es einen Zusammenhang mit meiner Krankheit und dem gebraucht des Mobiltelefons gibt.»

Zusammenhang Handy-Tumor gerichtlich bestätigt 

Dieses Urteil in Italien dürfte Auswirkungen auf Produzenten von Mobiltelefonen haben. Der Onkologe Professor Angelo Gino Levis spricht in der «Sun» von einem «extrem wichtigen Urteil» weil es schliesslich den «Zusammenhang zwischen Erkrankung und Handystrahlung bestätigt.»

Medienanwälte erwarten laut «Sun» nun eine Klageflut. Wobei nicht klar ist, wie die Gerichte ausserhalb Italiens die Entscheide des Obersten italienischen Gerichtes anwenden werden.

(tke/vst)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Der italienische Geschäftsmann Innocente Marcolini ist an einem Hirntumor erkrankt und klagte vor Gericht. Marcolini führte aus, er habe während 12 Jahren täglich bis zu sechs Stunden telefoniert. Sein Hirntumor wuchs genau an der Seite im Kopf, auf welcher er jeweils mit dem Telefon am Ohr gesprochen hatte.

Gestern entschied nun das Oberste italienische Gericht, dass es einen «kausalen Zusammenhang» zwischen dem «starken Telefongebrauch und dem Wachstum» des Tumors gebe. Gegenüber der englischen «Sun» sagte der Betroffene: «Ich wollte es aufgezeigt haben, dass es einen Zusammenhang mit meiner Krankheit und dem gebraucht des Mobiltelefons gibt.»

Zusammenhang Handy-Tumor gerichtlich bestätigt 

Dieses Urteil in Italien dürfte Auswirkungen auf Produzenten von Mobiltelefonen haben. Der Onkologe Professor Angelo Gino Levis spricht in der «Sun» von einem «extrem wichtigen Urteil» weil es schliesslich den «Zusammenhang zwischen Erkrankung und Handystrahlung bestätigt.»

Medienanwälte erwarten laut «Sun» nun eine Klageflut. Wobei nicht klar ist, wie die Gerichte ausserhalb Italiens die Entscheide des Obersten italienischen Gerichtes anwenden werden.

(tke/vst)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe


 

Unsere Partner   
 

Michel Platini als Nachfolger von Blatter praktisch gesetzt. Mehr

Monsanto punktet gegen Syngenta. Mehr

Deutschland bleibt für Vontobel ein Verlustgeschäft. Mehr

Der Einkauf via Handy wird zum Milliarden-Geschäft. Mehr

So viel Bares legen die SMI-Konzerne zur Seite. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...

 

Startseite

Jetzt in den App Stores!

Wirtschaft für unterwegs.