Machtfaktor Google Der Suchmaschinen-Gigant aus Mountain View verändert die Welt - und eckt dabei an. Zum Dossier...

Google lockert Bedingungen bei Kartendienst

Es ist der neuste Vorstoss im Karten-Krieg: Google macht die Einbindung seiner Karten in Webseiten einfacher und billiger. Denn die Konkurrenz durch Apple und einen nichtkommerziellen Anbieter wächst.

25.06.2012

Unter dem Eindruck der wachsenden Konkurrenz hat Google die Bedingungen für sein eigenes Angebot gelockert. Der weitaus überwiegende Teil der Nutzung der Google-Maps-API - die Software-Schnittstelle zur Einbindung von Google-Karten auf eigenen Webseiten - ist kostenlos. Erreicht die Zahl der Karten-Klicks einen festgelegten Grenzwert, werden jedoch Gebühren fällig. Diese hat Google jetzt von 4 Dollar auf 0,50 Dollar je 1000 Kartenaufrufe gesenkt und zusätzlich die Kontrolle der Nutzung vereinfacht.

Landkarten, Stadtpläne und Geo-Dienste fürs Handy heizen den Wettbewerb der Internet-Branche an. Bisher haben vor allem Google sowie Microsoft und Nokia Karten fürs Internet bereitgestellt. Apple wird in der nächsten Ausgabe seines Betriebssystems für mobile Geräte, iOS 6, einen eigenen Kartendienst integrieren und so das bisher von Google bereitgestellte Angebot ersetzen.

Auch der nichtkommerzielle Kartendienst Open Street Map (OSM) macht Google Konkurrenz. Dabei steuern weltweit mehr als 500'000 Freiwillige Geodaten bei, die sie selbst erfasst haben. Das Projekt versteht sich als Anbieter freier Geodaten - andere können dann kreativ werden, um damit eigene Kartendienste zu entwickeln.

(tno/chb/awp)

[[nid:310392]]
 
 
Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Unter dem Eindruck der wachsenden Konkurrenz hat Google die Bedingungen für sein eigenes Angebot gelockert. Der weitaus überwiegende Teil der Nutzung der Google-Maps-API - die Software-Schnittstelle zur Einbindung von Google-Karten auf eigenen Webseiten - ist kostenlos. Erreicht die Zahl der Karten-Klicks einen festgelegten Grenzwert, werden jedoch Gebühren fällig. Diese hat Google jetzt von 4 Dollar auf 0,50 Dollar je 1000 Kartenaufrufe gesenkt und zusätzlich die Kontrolle der Nutzung vereinfacht.

Landkarten, Stadtpläne und Geo-Dienste fürs Handy heizen den Wettbewerb der Internet-Branche an. Bisher haben vor allem Google sowie Microsoft und Nokia Karten fürs Internet bereitgestellt. Apple wird in der nächsten Ausgabe seines Betriebssystems für mobile Geräte, iOS 6, einen eigenen Kartendienst integrieren und so das bisher von Google bereitgestellte Angebot ersetzen.

Auch der nichtkommerzielle Kartendienst Open Street Map (OSM) macht Google Konkurrenz. Dabei steuern weltweit mehr als 500'000 Freiwillige Geodaten bei, die sie selbst erfasst haben. Das Projekt versteht sich als Anbieter freier Geodaten - andere können dann kreativ werden, um damit eigene Kartendienste zu entwickeln.

(tno/chb/awp)

Google: Von der Zwei-Mann-Firma zum Milliardenkonzern

Im Jahr 1998 ging Google online. Innert weniger Jahre mauserte sich die Suchmaschine zur weltweiten Nummer eins und verändert mit immer mehr Diensten das Internet bis heute.

13.04.2012
 
 

Meistgelesen

Schwarzgeld

Die deutsche Regierung kritisiert seit Jahren Steueroasen im Ausland. Doch bei genauer Betrachtung ist Deutschland für Ausländer sogar selbst ein Hort für unversteuerte Gelder. Mehr...

VonMichael Houben (ARD)
16.05.2013
Gold droht der Fall unter die 1000 Dollar
Szenario

Die Erholung nach dem Crash scheint nur von kurzer Dauer gewesen zu sein. Ein Rohstoffexperte der Credit Suisse sieht das Edelmetall nun vor einem noch drastischeren Preissturz. Mehr...

17.05.2013
Abercrombie & Fitch: Die extravaganten Wünsche des Chefs
Modemarke

Die Stewards von Abercrombie-&-Fitch-Chef Michael Jeffries müssen in Boxershorts arbeiten, das Silberbesteck nur mit schwarzen Handschuhen anfassen und ihn mit einem Phil-Collins-Song begrüssen. Mehr...

22.10.2012
Umstrittener Internet-Millionär greift sich Gewerkschafts-Villa
Immobilien

Der deutsche Tauschbörsen-Millionär Christian Alexander Schmid der Rapidshare AG kauft eine weitere Villa in der Schweiz. Der Deal steht im Schatten eines Strohmann-Geschäfts. Mehr...

VonChristian Bütikofer
03.04.2013
Neuheit

Das Projekt wurde über Jahre streng geheim gehalten. Nun stellte der Schweizer Flugzeugbauer in Genf seinen PC-24 erstmals vor. Der neue Businessjet kann auf kürzesten Pisten starten. Mehr...

VonStefan Eiselin
21.05.2013
Immobilienboom: Der Leichtsinn der Hausfrauen*
Kommentar

Es herrscht Leichtsinn im Land. Doch an der Schweizer Betonfront wächst die Beunruhigung, denn zwei von fünf neuen Hausbesitzern droht bei höheren Zinsen die Pleite. Mehr...

15.05.2013
Rang 10: Indien
Währungsreserven

Der Goldpreis korrigierte in den letzten Monaten kräftig nach unten, die Prognosen bleiben schlecht. Für die zehn Länder mit den grössten Goldreserven sind das unerfreuliche Neuigkeiten. Mehr...

18.05.2013

Die Handelszeitung – jetzt am Kiosk

 

 

Unsere Partner    

Immobilienboom: Der Leichtsinn der Hausfrauen* Lesen

Stadler-Rail-Chef zieht Klage gegen Alstom zurück. Lesen

Mövenpick eröffnet neues Restaurant in Zürich. Lesen

Aebi Schmidt schielt nach Weissrussland. Lesen

«EU darf Schweiz nicht wie Malaysia behandeln». Lesen

Orell Füssli: Neue Banknoten an der Grenze des Machbaren. Lesen

Die besten Online-Shops der Schweiz. Lesen

 

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Handelszeitung.
Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...