Nokia streicht Stellen und verschiebt Jobs nach Indien

Trotz Rückkehr in die Gewinnzone: Der finnische Natelbauer Nokia kürzt weiter. Beim aktuellen Arbeitsplatzabbau werden allerdings die meisten Angestellten nicht entlassen, sondern ausgelagert.

17.01.2013

Der unter Druck stehende finnische Handypionier Nokia streicht im Rahmen seiner angekündigten Restrukturierung mehr als tausend IT-Stellen. 820 Jobs sollen im Zuge der Sparmassnahme an die indischen Unternehmen HCL Technologies und Tata Consultancy Services übergehen.

300 Stellen würden insgesamt ganz wegfallen, die meisten davon in Finnland.

Nokia hatte bereits Anfang 2011 angekündigt, massiv Stellen abzubauen. Mittlerweile summiert sich die Zahl der geplanten Streichungen auf 50'000.

Der Abbau soll im Kampf gegen die mächtige Konkurrenz von Apple und Samsung helfen. An die Rivalen verloren die Finnen die Weltmarktführerschaft im Handy-Markt, weil Nokia den Trend zu Smartphones anfangs verpasst hatte. Im vierten Quartal schaffte Nokia aber die Rückkehr in die Gewinnzone.

(jev/aho/sda)

Auch diese Firmen streichen Stellen:
[[nid:402455]]

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema
Stichworte:
Finnland Jobabbau Nokia

Der unter Druck stehende finnische Handypionier Nokia streicht im Rahmen seiner angekündigten Restrukturierung mehr als tausend IT-Stellen. 820 Jobs sollen im Zuge der Sparmassnahme an die indischen Unternehmen HCL Technologies und Tata Consultancy Services übergehen.

300 Stellen würden insgesamt ganz wegfallen, die meisten davon in Finnland.

Nokia hatte bereits Anfang 2011 angekündigt, massiv Stellen abzubauen. Mittlerweile summiert sich die Zahl der geplanten Streichungen auf 50'000.

Der Abbau soll im Kampf gegen die mächtige Konkurrenz von Apple und Samsung helfen. An die Rivalen verloren die Finnen die Weltmarktführerschaft im Handy-Markt, weil Nokia den Trend zu Smartphones anfangs verpasst hatte. Im vierten Quartal schaffte Nokia aber die Rückkehr in die Gewinnzone.

(jev/aho/sda)

Auch diese Firmen streichen Stellen:

Meistgelesen

Ex-Notenbankchef Greenspan rechnet mit Finanzstress
Geldpolitik

Fast zwei Dekaden stand Alan Greenspan an der Spitze der US-Notenbank Fed. Er glaubt nicht daran, dass ein Ende der lockeren Geldpolitik ohne Probleme vonstatten gehen wird. Mehr...

07:03
Credit Suisse überweist versehentlich Millionenbetrag
Ungewollt

Ein Hedgefonds-Manager kam zu einem Millionenbetrag von der Credit Suisse wie die Jungfrau zum Kind – und machte sich aus dem Staub. Die Bank hat ihn verklagt. Mehr...

06:31
Kommentar

Ecopop hätte für die Wirtschaft katastrophale Folgen, das ist bekannt. Selbst die SVP-Spitze weiss dies und sagt nein. Doch das nützt nichts: Die Partei wird von ihrer eigenen Politik eingeholt. Mehr...

VonGabriel Knupfer
28.10.2014
Schwyzer SVP sagt Ja zur Gold-Initiative
Abstimmung

Anders als die Mutterpartei empfiehlt die SVP des Kantons Schwyz die Annahme der umstrittenen Goldinitiative. Auch bei der Ecopop-Initiative ist eine Entscheidung gefallen. Mehr...

13:08
Migros und Coop warnen vor Nuggis mit Erstickungsgefahr
Vorsicht

Der Detailriese ruft mehrere Modelle seiner Nuggis zurück. Wegen mangelnder Qualität kann sich der Saugteil vom Mundschild ablösen. Auch Konkurrenz Coop nimmt die Produkte aus dem Handel Mehr...

Aktualisiert vor 44 Minuten
Service public

Ob Post, Swisscom, Kantonalbanken oder SRG: Staatlich beherrschte und staatsnahe Unternehmen bauen ihr Geschäft stetig aus und treten zunehmend in Konkurrenz zu Privaten. Mehr...

VonSven Millischer und Armin Müller
06:04
Gold-Initiative schleicht sich zum Erfolg
Abstimmung

Die Schaffhauser SVP empfiehlt die Gold-Initiative zur Annahme. Die Sympathien für das Begehren wachsen, während sich die Parteien und Verbände auf die Ecopop-Initiative einschiessen. Mehr...

28.10.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

UBS in New York wegen Raubkunst angeklagt. Mehr

Swissness-Gesetz gefährdet Schweizer Biermarken. Mehr

Personenfreizügigkeit: Hilfe aus Luxemburg fehlt. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...