Toyota rast wieder allen davon

Auch wenn VW ein äusserst erfolgreiches Jahr hinter sich hat: Toyota ist der neue Branchenprimus.

28.01.2013

Toyota hat den Spitzenplatz als weltgrösster Autohersteller zurückerobert. Der japanische Konzern lieferte im vergangenen Jahr einen Rekordwert von 9,75 Millionen Fahrzeugen aus.

Dies ist eine Zunahme um 22,6 Prozent im Vergleich zu 2011, dem Jahr der Tsunami- und Atom-Katastrophe in Japan und den verheerenden Überschwemmungen in Thailand.

Toyota überrundete mit seinem Spitzenergebnis seine Rivalen General Motors (GM) und Volkswagen. GM erzielte 2012 ein Absatzplus von 2,9 Prozent auf 9,28 Millionen Wagen, VW einen Anstieg von 11,2 Prozent auf 9,07 Millionen.

Nissan, Japans zweitgrösster Autobauer, verkaufte nach eigenen Angaben vom Montag 4,94 Millionen Wagen im vergangenen Jahr - 5,8 Prozent mehr als 2011.

Nissan war weniger stark betroffen vom Erdbeben und dem Tsunami im März 2011 in Japan, daher war der Anstieg der Verkäufe auch nicht so stark wie bei Toyota. Beide Hersteller hätten aber im vergangenen Jahr noch mehr Fahrzeuge abgesetzt, wäre der Inselstreit mit China nicht gewesen.

Seit September sind die Verkäufe japanischer Autos in der Volksrepublik stark zurückgegangen. Peking und Tokio streiten um eine unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer, in China Diaoyu und in Japan Senkaku genannt. In China boykottieren zahlreiche Verbraucher japanische Produkte, bei Kundgebungen wurden auch japanische Autos demoliert.

(chb/jev/sda)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Toyota hat den Spitzenplatz als weltgrösster Autohersteller zurückerobert. Der japanische Konzern lieferte im vergangenen Jahr einen Rekordwert von 9,75 Millionen Fahrzeugen aus.

Dies ist eine Zunahme um 22,6 Prozent im Vergleich zu 2011, dem Jahr der Tsunami- und Atom-Katastrophe in Japan und den verheerenden Überschwemmungen in Thailand.

Toyota überrundete mit seinem Spitzenergebnis seine Rivalen General Motors (GM) und Volkswagen. GM erzielte 2012 ein Absatzplus von 2,9 Prozent auf 9,28 Millionen Wagen, VW einen Anstieg von 11,2 Prozent auf 9,07 Millionen.

Nissan, Japans zweitgrösster Autobauer, verkaufte nach eigenen Angaben vom Montag 4,94 Millionen Wagen im vergangenen Jahr - 5,8 Prozent mehr als 2011.

Nissan war weniger stark betroffen vom Erdbeben und dem Tsunami im März 2011 in Japan, daher war der Anstieg der Verkäufe auch nicht so stark wie bei Toyota. Beide Hersteller hätten aber im vergangenen Jahr noch mehr Fahrzeuge abgesetzt, wäre der Inselstreit mit China nicht gewesen.

Seit September sind die Verkäufe japanischer Autos in der Volksrepublik stark zurückgegangen. Peking und Tokio streiten um eine unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer, in China Diaoyu und in Japan Senkaku genannt. In China boykottieren zahlreiche Verbraucher japanische Produkte, bei Kundgebungen wurden auch japanische Autos demoliert.

(chb/jev/sda)

Meistgelesen

Facebook übertrumpft: Google kauft Drohnen-Hersteller
Internet

Google sichert sich Wettbewerbsvorteil: Der Web-Gigant kauft Drohnen-Hersteller Titan Aerospace, den auch Facebook wollte. Die unbemannten Fluggeräte sollen das Internet in entlegene Regionen bringen. Mehr...

14.04.2014
Bis 45'000 Orange-Kunden warten auf ihre Rechnung
Buchhaltung

Beim Mobilfunkanbieter Orange herrscht das Chaos: Kunden warten seit Monaten auf die Rechnung, ihre Abokosten können sie nicht mehr kontrollieren. Auch der Support und die AGB geben zu reden. Mehr...

VonChristian Bütikofer
15.04.2014
Die rüden Methoden der ZKB
Rauswurf

Die Zürcher Kantonalbank hat die Geschäftsbeziehungen mit den Grenzgängern gekündigt. Kurzfristig – und mit einem Schreiben in scharfem Ton. Mehr...

VonTobias Keller
15.04.2014
Kritik gegen Heiligsprechung von Johannes Paul II.
Bedenken

Kirchliche Reformgruppen haben etwas gegen die Heiligsprechung des früheren Papstes. Sie fürchten, dass diese eine kritische Auseinandersetzung mit dem verstorbenen Polen verhindern würde. Mehr...

15.04.2014
Coca Cola rennen die Konsumenten davon
Geschrumpft

Sowohl in Europa als auch in Nordamerika trinken immer weniger Menschen Coca Cola. Der viele Zucker vergrault die Gesundheitsbewussten. Dennoch ist die Aktie des US-Konzerns gesucht. Mehr...

15.04.2014
Schweizer ganz heiss auf amerikanische Immobilien
Immobilien

Die Nachfrage von Schweizern nach Immobilien in den USA hat sich seit der Finanzkrise 2009 fast vervierfacht. Damit sind die Eidgenossen mitverantwortlich für die Erholung am dortigen Häusermarkt. Mehr...

VonMathias Ohanian
15.04.2014
Kann Deutschland Europa führen?
Kommentar

Die Feindseligkeiten gegenüber Deutschland haben in Europa ein Ausmass erreicht wie zuletzt Ende des Zweiten Weltkriegs. Dennoch werden Rufe nach einer Führung durch Deutschland immer lauter. Mehr...

VonOtmar Issing
15.04.2014

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      

Bund schüttet 36 Milliarden Franken Subventionen aus. Mehr

Glencore zahlt wieder keine Gewinnsteuern. Mehr

Millionenbusse für Kühne+Nagel. Mehr

Pfister will online wachsen. Mehr

Wells Fargo erwägt Niederlassung in der Schweiz. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...