Meistgelesen

Update

Die Verhandlungen sind zäh wie nie, der Grexit rückt näher: Diese Woche ist entscheidend für Griechenlands Rettung und die Euro-Zone. Alles Wichtige zum aktuellen Stand im Live-Ticker. Mehr...

21:26
Stiglitz: So würde ich beim Griechen-Referendum votieren
Analyse

Beide Wahlalternativen der Griechen beim Referendum über das Sparprogramm sind mit enormen Risiken behaftet. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz weiss dennoch, wie er am 5. Juli abstimmen würde. Mehr...

VonJoseph E. Stiglitz*
30.06.2015
Sündenfall Athen? Deutschland war genauso oft pleite
Staatsbankrott

Griechenland steht vor der Pleite, die Regierung will kein Geld an den IWF zahlen. Damit befindet sich Athen in guter Gesellschaft: Immer wieder bedienten Länder in der Vergangenheit Kredite nicht. Mehr...

30.06.2015
Griechenland ist jetzt offiziell zahlungsunfähig
Rückstand

Die Hellenen haben ihre Schulden beim Internationalen Währungsfonds in der Höhe von 1,5 Milliarden Dollar nicht gezahlt. Das bestätigte der Fonds. Auch andere Länder sind in Zahlungsrückstand. Mehr...

06:19
Knall bei Arbonia Forster: CEO tritt zurück
Rochade

Nach nur einem Jahr schmeisst der CEO der AFG Arbonia Forster hin. Der Präsident des Verwaltungsrates nimmt die Zügel der Ostschweizer Firma in die Hand. Ein neuer Führungswind weht ins Haus. Mehr...

08:19
Euro-Krise

Ob Griechenland eine Zukunft im Euro hat, hängt in erster Linie an den Euro-Notenbankern. Doch die EZB ist nicht einmal eine politische Institution. Topökonom Charles Wyplosz über das, was nun zählt. Mehr...

Interview vonMathias Ohanian
09:06
Apples Zwist mit Taylor Swift als gigantische PR-Aktion
Geldmaschine

Apple Music ist gestartet. Dem Auftakt des Streamingdienstes vorausgegangen war die scharfe Kritik des Superstars Taylor Swift. Doch tatsächlich nutzte der Pop-Protest sowohl ihr als auch Apple. Mehr...

VonDominic Benz
16:52

Anzeige

Transocean: Zwischenfall auf Bohrinsel vor Ghana

Der Ölbohrkonzern ist offenbar von einem Zwischenfall auf eine Bohrinsel vor Ghana betroffen. Nach entsprechenden Medienberichten gerieten die Papiere des Unternehmens im Handel unter Druck.

07.07.2011

Der Ölbohrkonzern Transocean (Aktienkurs Transocean) ist Medienberichten zufolge von einem Zwischenfall auf einer Bohrinsel vor Ghana betroffen. Das Unternehmen habe 108 Arbeiter evakuiert, nachdem Wasser in die Anlage hinein geflossen sei, schreibt das «Wall Street Journal» (WSJ).

Entsprechende Agenturberichte waren bereits am Mittwochabend veröffentlicht worden, die Transocean-Aktie geriet entsprechend im US-Handel unter Druck und schloss 3,2 Prozent tiefer bei 62,23 US-Dollar. Bereits im Schweizer Handel hatte das Papier zu den grössten Verlierern gehört mit einem Minus von 2,6 Prozent auf 53,40 Franken.

Gemäss Unternehmensangaben wurde vor Ghana niemand verletzt und die Bohrinsel war auch nicht unmittelbar vom Sinken bedroht, so das «Wall Street Journal» weiter. Nach der Evakuierung sei nur eine Rest-Mannschaft von 13 Personen vor Ort geblieben. «Die Situation ist derzeit unter Kontrolle», zitiert das Blatt einen Transocean-Sprecher. Auch gebe es keine Anzeichen für auslaufendes Öl.

Ölplattform nicht aktiv

Die «Marianas» genannte Bohrinsel war in der Region für den italienischen Eni-Konzern tätig, aber zum Zeitpunkt des Unfalls nicht aktiv, so der Bericht. Die Tagesrate lag bei 450'000 US-Dollar. Eine mit dem Vorgang vertraute Person vermute, dass das Einholen eines Ankers zum Eindringen des Wassers geführt haben könnte, hiess es.

Ursprünglich hätte die Anlage «Marianas» im Golf von Mexiko für BP zum Einsatz kommen sollen. Wegen eines Hurrikan-Schadens musste sie aber repariert werden und die «Deepwater Horizon» sprang ein. Im April 2010 ereignete sich dann der Unfall auf dieser Bohrinsel, bei dem elf Menschen ums Leben kamen und welcher eine Ölkatastrophe auslöste.

(laf/acms/wp)

Diskussion
- Kommentare
Mehr zum Thema

Der Ölbohrkonzern Transocean (Aktienkurs Transocean) ist Medienberichten zufolge von einem Zwischenfall auf einer Bohrinsel vor Ghana betroffen. Das Unternehmen habe 108 Arbeiter evakuiert, nachdem Wasser in die Anlage hinein geflossen sei, schreibt das «Wall Street Journal» (WSJ).

Entsprechende Agenturberichte waren bereits am Mittwochabend veröffentlicht worden, die Transocean-Aktie geriet entsprechend im US-Handel unter Druck und schloss 3,2 Prozent tiefer bei 62,23 US-Dollar. Bereits im Schweizer Handel hatte das Papier zu den grössten Verlierern gehört mit einem Minus von 2,6 Prozent auf 53,40 Franken.

Gemäss Unternehmensangaben wurde vor Ghana niemand verletzt und die Bohrinsel war auch nicht unmittelbar vom Sinken bedroht, so das «Wall Street Journal» weiter. Nach der Evakuierung sei nur eine Rest-Mannschaft von 13 Personen vor Ort geblieben. «Die Situation ist derzeit unter Kontrolle», zitiert das Blatt einen Transocean-Sprecher. Auch gebe es keine Anzeichen für auslaufendes Öl.

Ölplattform nicht aktiv

Die «Marianas» genannte Bohrinsel war in der Region für den italienischen Eni-Konzern tätig, aber zum Zeitpunkt des Unfalls nicht aktiv, so der Bericht. Die Tagesrate lag bei 450'000 US-Dollar. Eine mit dem Vorgang vertraute Person vermute, dass das Einholen eines Ankers zum Eindringen des Wassers geführt haben könnte, hiess es.

Ursprünglich hätte die Anlage «Marianas» im Golf von Mexiko für BP zum Einsatz kommen sollen. Wegen eines Hurrikan-Schadens musste sie aber repariert werden und die «Deepwater Horizon» sprang ein. Im April 2010 ereignete sich dann der Unfall auf dieser Bohrinsel, bei dem elf Menschen ums Leben kamen und welcher eine Ölkatastrophe auslöste.

(laf/acms/wp)

Die aktuelle Ausgabe der Handelszeitung
 

Cover der aktuellen Ausgabe

 

Unsere Partner      
 

«Wenn der Preis stimmt»: Mammut will Odlo schlucken Mehr

Sparübungen: Stunk auf der NZZ-Redaktion. Mehr

VW-Chef will mit Offroadern den US-Markt erobern. Mehr

Das Zürcher Silicon Valley nimmt Form an. Mehr

Justiz fordert zwölf Monate für Ex-Sarasin-Banker. Mehr

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Handelszeitung.

Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...

 

Startseite

Jetzt in den App Stores!

Wirtschaft für unterwegs.