UBS-Whistleblower Bradley Birkenfeld kommt vorzeitig aus Gefängnis. Ende Juli soll der Amerikaner frei sein, wie die Zeitung «Der Sonntag» berichtet. Im Gefängnis könnte er ein Filmprojekt entwickelt haben.
Vor genau vier Jahren verstand Bradley Birkenfeld die Welt nicht mehr. Statt von den US-Behörden als UBS-Drachentöter gefeiert zu werden, schnappten nach einem Flug von Zürich am 6. Mai 2008 im Bostoner Flughafen die Handschellen zu. Jener Whistleblower, der als Genfer Private-Banker die Offshore-Praktiken seiner Ex-Arbeitgeberin UBS offenlegte, wurde zum Angeklagten.
Nun nähert sich Birkenfelds Odyssee ihrem Ende. Spätestens Ende Juli soll der Mann, der den USA den Schlüssel zum helvetischen Bankentresor geliefert hatte, vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen werden. Dies bestätigt eine Quelle aus dem Umfeld von Birkenfeld gegenüber dem «Sonntag». «Es könnte sogar früher sein», meint der Insider. «Brad hat sich während seiner Gefangenschaft sehr gut aufgeführt.»
Birkenfeld war im Spätsommer 2009 zu 40 Monaten verurteilt worden, 10 Monate mehr als von der Staatsanwaltschaft gefordert. Hätte Birkenfeld das ganze Urteil absitzen müssen, käme er erst im Mai 2013 frei.
(chb/vst)










































