Verschiebung beim Berliner Flughafen hat Auswirkungen für Swiss

Notbremsung kurz vor dem Start: Die Eröffnung des neuen Flughafens in Berlin muss erneut verschoben werden - knapp vier Wochen vor dem geplanten Termin. Dies hat auch Auswirkungen für die Swiss.

08.05.2012

Die Verschiebung der Eröffnung des neuen Berliner Flughafens hat auch Auswirkungen für die Swiss. Weil nun weiterhin der alte Flughafen Tegel angeflogen wird, muss die Swiss ihre Flugpläne neu veröffentlichen, die schon den Namen des neuen Flughafens und die neuen Flugnummern enthielten.

Zudem müssten alle Tickets neu ausgestellt und die Kunden informiert werden, sagte Swiss-Sprecherin Myriam Ziesack. Die Flugzeiten hätten sich aber nicht geändert. Die Zusatzkosten für die Swiss seien noch nicht bezifferbar.

Der Swiss-Mutterkonzern Lufthansa zeigte Verständnis, dass wegen technischer Probleme die Eröffnung nach hinten verschoben werden muss, wie es am Dienstag laut der Nachrichtenagentur dpa aus Unternehmenskreisen bei der Generalversammlung in Köln hiess.

«Ein Chaos wie London-Heathrow darf sich in Berlin nicht wiederholen», sagte ein hochrangiger Lufthanseat. In London war es im Jahr 2008 nach Eröffnung des fünften Terminals zu etlichen Flugausfällen und Gepäckchaos gekommen.

Zu möglichen Schäden, Regressansprüchen und Alternativplanungen in Berlin wollte sich das Unternehmen erst äussern, wenn Fakten zur Verschiebung der für den 3. Juni geplanten Eröffnung vorliegen würden. Die Lufthansa will in der Hauptstadt ihren Verkehr erheblich ausbauen.

Die Deutsche Bahn sieht für sich hingegen keine Probleme durch die spätere Eröffnung des Hauptstadtflughafens. «Wir sind auf Standby und können jederzeit starten», sagte ein Sprecher am Dienstag. «Unser Bahnhof ist fertig, die Züge stehen bereit.»

(rcv/sda)

Diskussion
- Kommentare

Die Verschiebung der Eröffnung des neuen Berliner Flughafens hat auch Auswirkungen für die Swiss. Weil nun weiterhin der alte Flughafen Tegel angeflogen wird, muss die Swiss ihre Flugpläne neu veröffentlichen, die schon den Namen des neuen Flughafens und die neuen Flugnummern enthielten.

Zudem müssten alle Tickets neu ausgestellt und die Kunden informiert werden, sagte Swiss-Sprecherin Myriam Ziesack. Die Flugzeiten hätten sich aber nicht geändert. Die Zusatzkosten für die Swiss seien noch nicht bezifferbar.

Der Swiss-Mutterkonzern Lufthansa zeigte Verständnis, dass wegen technischer Probleme die Eröffnung nach hinten verschoben werden muss, wie es am Dienstag laut der Nachrichtenagentur dpa aus Unternehmenskreisen bei der Generalversammlung in Köln hiess.

«Ein Chaos wie London-Heathrow darf sich in Berlin nicht wiederholen», sagte ein hochrangiger Lufthanseat. In London war es im Jahr 2008 nach Eröffnung des fünften Terminals zu etlichen Flugausfällen und Gepäckchaos gekommen.

Zu möglichen Schäden, Regressansprüchen und Alternativplanungen in Berlin wollte sich das Unternehmen erst äussern, wenn Fakten zur Verschiebung der für den 3. Juni geplanten Eröffnung vorliegen würden. Die Lufthansa will in der Hauptstadt ihren Verkehr erheblich ausbauen.

Die Deutsche Bahn sieht für sich hingegen keine Probleme durch die spätere Eröffnung des Hauptstadtflughafens. «Wir sind auf Standby und können jederzeit starten», sagte ein Sprecher am Dienstag. «Unser Bahnhof ist fertig, die Züge stehen bereit.»

(rcv/sda)

Meistgelesen

Umstrittener Internet-Millionär greift sich Gewerkschafts-Villa
Immobilien

Der deutsche Tauschbörsen-Millionär Christian Alexander Schmid der Rapidshare AG kauft eine weitere Villa in der Schweiz. Der Deal steht im Schatten eines Strohmann-Geschäfts. Mehr...

VonChristian Bütikofer
03.04.2013
Schwarzgeld

Die deutsche Regierung kritisiert seit Jahren Steueroasen im Ausland. Doch bei genauer Betrachtung ist Deutschland für Ausländer sogar selbst ein Hort für unversteuerte Gelder. Mehr...

VonMichael Houben (ARD)
16.05.2013
Gold droht der Fall unter die 1000 Dollar
Szenario

Die Erholung nach dem Crash scheint nur von kurzer Dauer gewesen zu sein. Ein Rohstoffexperte der Credit Suisse sieht das Edelmetall nun vor einem noch drastischeren Preissturz. Mehr...

17.05.2013
Raubkopien

Interne Dokumente zeigen: Der Verband der Musikindustrie Ifpi ist trotz Erfolgen vor Gericht weitgehend machtlos gegen den Dateispeicherdienst Rapidshare. Die Gründe dafür liegen in der Schweiz. Mehr...

VonChristian Bütikofer
05.02.2012
Immobilienboom: Der Leichtsinn der Hausfrauen*
Kommentar

Es herrscht Leichtsinn im Land. Doch an der Schweizer Betonfront wächst die Beunruhigung, denn zwei von fünf neuen Hausbesitzern droht bei höheren Zinsen die Pleite. Mehr...

15.05.2013
Hedgfonds

Die Papiere des Techkonzerns brachen im ersten Quartal massiv ein. Hedgefonds stiessen den Titel im grossen Stil ab. Nun ist bekannt, wer wie viel ver- und welcher Kritiker kräftig dazukaufte. Mehr...

VonReto Vasella
16.05.2013
Abercrombie & Fitch: Die extravaganten Wünsche des Chefs
Modemarke

Die Stewards von Abercrombie-&-Fitch-Chef Michael Jeffries müssen in Boxershorts arbeiten, das Silberbesteck nur mit schwarzen Handschuhen anfassen und ihn mit einem Phil-Collins-Song begrüssen. Mehr...

22.10.2012

Die Handelszeitung – jetzt am Kiosk

 

 

Unsere Partner    

Immobilienboom: Der Leichtsinn der Hausfrauen* Lesen

Stadler-Rail-Chef zieht Klage gegen Alstom zurück. Lesen

Mövenpick eröffnet neues Restaurant in Zürich. Lesen

Aebi Schmidt schielt nach Weissrussland. Lesen

«EU darf Schweiz nicht wie Malaysia behandeln». Lesen

Orell Füssli: Neue Banknoten an der Grenze des Machbaren. Lesen

Die besten Online-Shops der Schweiz. Lesen

 

Das und vieles mehr finden Sie in der aktuellen Handelszeitung.
Zum Inhaltsverzeichnis

Abonnieren

Die Handelszeitung jede Woche in Ihrem Briefkasten zum günstigen Abopreis.

Abonnemente

Studenten-Abo

Dienste für Abonnenten:

Die Handelszeitung ist Gründerin und Mitglied von Suite 150 – dem Klub der ältesten Unternehmen der Schweiz.
Zur Übersicht...