Visana macht mehr Gewinn - höhere Prämien bei Grundversicherung

Die Berner Krankenkasse Visana hat im vergangenen Jahr den Gewinn deutlich gesteigert.

04.05.2012

Visana hat das letzte Jahr mit einem deutlichen Gewinn abgeschlossen. Bei der Grundversicherung rechnet die Gruppe für 2013 indes mit einer Prämienerhöhung um durchschnittlich rund zwei Prozent. Allerdings könne es je nach Prämienregion Abweichungen geben, wie die Visana anlässlich ihrer Bilanzmedienkonferenz in Bern mitteilte. Bei den Spitalzusatzversicherungen werde es hingegen zu keinen Prämienerhöhungen kommen.

Die Visana-Gruppe steigerte ihr Jahresergebnis gegenüber 2010 von 12,6 auf 28,7 Millionen Franken. Über das positive Resultat zeigte sich Verwaltungsratspräsident Albrecht Rychen vor den Medien erfreut.

Allerdings entspreche der Geschäftserfolg lediglich 1,1 Prozent des Gesamtprämienvolumens von 2,6 Milliarden Franken. In diesem Sinne könne letztlich von «einer schwarzen Null» gesprochen werden.

Weiter forderte die Visana-Gruppe am Freitag, dass künftig die Krankenversicherer mit der Pharmaindustrie die Medikamentenpreise aushandeln. Der Bund solle sich aus den Preisverhandlungen zurückziehen. Erst wenn Importeure und Krankenversicherer sich nicht einigen können, soll der Bund in letzter Instanz die Preise festlegen.

Die Pharmaindustrie werde dadurch zu einem Preiswettbewerb gezwungen, ohne dass die Versorgungssicherheit gefährdet sei, hält die Visana fest. Gewinner einer solchen Neuregelung wären nach Ansicht von Visana-Chef Peter Fischer die Versicherten.

(chb/sda)

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Visana hat das letzte Jahr mit einem deutlichen Gewinn abgeschlossen. Bei der Grundversicherung rechnet die Gruppe für 2013 indes mit einer Prämienerhöhung um durchschnittlich rund zwei Prozent. Allerdings könne es je nach Prämienregion Abweichungen geben, wie die Visana anlässlich ihrer Bilanzmedienkonferenz in Bern mitteilte. Bei den Spitalzusatzversicherungen werde es hingegen zu keinen Prämienerhöhungen kommen.

Die Visana-Gruppe steigerte ihr Jahresergebnis gegenüber 2010 von 12,6 auf 28,7 Millionen Franken. Über das positive Resultat zeigte sich Verwaltungsratspräsident Albrecht Rychen vor den Medien erfreut.

Allerdings entspreche der Geschäftserfolg lediglich 1,1 Prozent des Gesamtprämienvolumens von 2,6 Milliarden Franken. In diesem Sinne könne letztlich von «einer schwarzen Null» gesprochen werden.

Weiter forderte die Visana-Gruppe am Freitag, dass künftig die Krankenversicherer mit der Pharmaindustrie die Medikamentenpreise aushandeln. Der Bund solle sich aus den Preisverhandlungen zurückziehen. Erst wenn Importeure und Krankenversicherer sich nicht einigen können, soll der Bund in letzter Instanz die Preise festlegen.

Die Pharmaindustrie werde dadurch zu einem Preiswettbewerb gezwungen, ohne dass die Versorgungssicherheit gefährdet sei, hält die Visana fest. Gewinner einer solchen Neuregelung wären nach Ansicht von Visana-Chef Peter Fischer die Versicherten.

(chb/sda)

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