«Borat» ist ein Segen für kasachischen Tourismus

«Borat» lässt kein gutes Haar an Kasachstan. Die Film-Satire des britischen Komikers Sacha Baron Cohen über einen idiotischen TV-Reporter war in dem Land sogar verboten worden. Doch inzwischen ist die

23.04.2012

S'nice: Die Filmsatire über den kasachischen Reporter Borat lockt offenbar Touristen ins Land. «Seit dieser Film herausgekommen ist, hat Kasachstan zehnmal mehr Visa ausgestellt», sagte Kasachstans Aussenminister Jerschan Kasychanow nach Angaben der Agentur Tengrinews. «Und ich danke 'Borat' dafür, dass er Touristen nach Kasachstan lockt», sagte Kasychanow.

Die autoritäre Führung in Astana war über «Borat» (2006) zunächst so erbost gewesen, dass der Film in der Ex-Sowjetrepublik verboten wurde. Seit vor kurzem bei einer Sport-Siegerehrung in Kuwait versehentlich die «Borat»-Titelmelodie statt der kasachischen Nationalhymne gespielt wurde, hat Kasachstan seine Botschaften angewiesen, die Regierungen über die richtigen Staatssymbole zu informieren.

In dem Streifen geht Cohen als schriller kasachischer Reporter auf USA-Reise. Dabei zeigt er Kasachstan als völlig rückständigen Staat, in dem Minderheiten diskriminiert werden und Prostitution sowie Kriminalität alltäglich sind.

(laf/chb/sda)

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S'nice: Die Filmsatire über den kasachischen Reporter Borat lockt offenbar Touristen ins Land. «Seit dieser Film herausgekommen ist, hat Kasachstan zehnmal mehr Visa ausgestellt», sagte Kasachstans Aussenminister Jerschan Kasychanow nach Angaben der Agentur Tengrinews. «Und ich danke 'Borat' dafür, dass er Touristen nach Kasachstan lockt», sagte Kasychanow.

Die autoritäre Führung in Astana war über «Borat» (2006) zunächst so erbost gewesen, dass der Film in der Ex-Sowjetrepublik verboten wurde. Seit vor kurzem bei einer Sport-Siegerehrung in Kuwait versehentlich die «Borat»-Titelmelodie statt der kasachischen Nationalhymne gespielt wurde, hat Kasachstan seine Botschaften angewiesen, die Regierungen über die richtigen Staatssymbole zu informieren.

In dem Streifen geht Cohen als schriller kasachischer Reporter auf USA-Reise. Dabei zeigt er Kasachstan als völlig rückständigen Staat, in dem Minderheiten diskriminiert werden und Prostitution sowie Kriminalität alltäglich sind.

(laf/chb/sda)

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