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Helvetische Leuchttürme

Abschlussfeier der Absolventen der European University Business School. Bild: zvg

Nicht nur die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen haben weltweite Strahlkraft, auch andere Schweizer Universitäten und Business Schools glänzen im globalen Vergleich.

Von Norman C. Bandi
am 17.09.2014

Acht Buchstaben stehen für die interna­tionale Strahlkraft der Schweizer Hochschulen: ETHZ und EPFL. Sowohl im neusten «QS World University Rankings 2014» mit 863 Kandidaten als auch im ­aktuellen «Shanghai Academic Rankingof World Universities 2014» mit 500 Kandidaten ist die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) auf Platz 12 oder 19 die beste Lehr- und Forschungsanstalt Kontinentaleuropas, jeweils nur geschlagen von amerikanischen und britischen Mitbewerbern. Im «CWTS Leiden Ranking 2014» mit 750 Kandidaten darf dieses Privileg die École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) mit Platz 21 für sich in Anspruch nehmen. Im Gegensatz zur Schwester in der Limmatstadthat sie innert Jahresfrist Federn gelassen und acht Positionen eingebüsst.

Sechs andere Buchstaben stehen für die internationale Strahlkraft der Schweizer Business Schools: HSG und IMD. Sowohl im «QS Global 200 Business School Report» mit 60 europäischen Konkurrenten als auch im «FT European Business School Rankings» mit 75 weltweiten Konkurrenten belegen die öffentlich-recht­liche Universität St. Gallen (HSG) und das private Institute for Management Development Lausanne (IMD) im Vergleich Spitzenränge. Bei Quacquarelli Symonds (QS) schwingt das IMD auf Platz 3 oben aus, bei der «Financial Times» (FT) die HSG auf Platz 7. Nicht nur unter den Top Ten, sondern ganz oben auf dem Podest landen die beiden Business Schools mit einzelnen Programmen im weltweiten Vergleich: Die HSG zum vierten Mal in Folge im «FT Masters in Management» und das IMD zum dritten Mal in Folge im «FT Executive Education – Open Courses» mit jeweils 70 Konkurrenten.

Gleich sechs Schweizer Leuchttürme erhellen das Bildungsmeer der berufsbegleitenden Executive Master of Business Administration (EMBA) im letzten Ranking der «Financial Times», bei dem 100 Kurse analysiert wurden: IMD auf Platz 19 (Vorjahr: 20), Strathclyde auf Platz 58 (neu), HSG auf Platz 64 (56), Universität Lausanne auf Platz 87 (96), Universität ­Zürich auf Platz 92 (100) und Rochester-Bern auf Platz 96 (80). Noch vier Leuchttürme sind es im ersten «Global Executive MBA Ranking» des «Economist», bei dem 62 Kurse analysiert wurden: IMD auf Platz 10, Strathclyde auf Platz 28, HSG auf Platz 35 und Rochester-Bern auf Platz 48.

All diesen Bestenlisten gemein ist, dass sich die Anbieter beziehungsweise deren Angebote freiwillig messen lassen. Das heisst, wer oder was nicht vorkommt, muss nicht unbedingt minderwertig sein – beispielsweise die Fachhochschulen, die nirgends in die Kränze kommen.

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