Im Napfgebiet ist in der Nacht auf Dienstag einmal mehr am meisten Niederschlag gefallen. In der Region leisteten die Feuerwehren rund 150 Einsätze. Der Regen sorgte aber auch in anderen Teilen der Schweiz für Strassen- und Schienenstörungen. Vom Südtessin über die Alpen bis ins Wallis fielen in den letzten 24 Stunden zwischen 30 und 60 Millimeter Niederschlag. Einen Spitzenwert gab es in Giswil OW mit 70 Millimetern. «Hotspot war einmal mehr das Napfgebiet», hiess es bei MeteoSchweiz auf Anfrage.

Von den Regenfällen betroffen waren nicht nur Keller und Strassen: Seit Montagabend ist die Bahnlinie Luzern - Olten zwischen Sempach-Neuenkirch und Nottwil wegen der Witterungsverhältnisse unterbrochen. Reisenden von Luzern nach Olten, Basel, Bern und Genf oder umgekehrt wird empfohlen, via Zürich zu fahren.

Zugstrecke Winterthur Rüti unterbrochen

Wie die Luzerner Polizei auf Anfrage mitteilte, waren bis gegen 02.00 Uhr im Gebiet Entlebuch, Willisau und Sempachersee 22 Feuerwehren mit 700 Personen im Einsatz. Sie rückten in 150 Fällen aus, dabei ging es mehrheitlich um überschwemmte Keller und Strassen. Es kam auch zu kleinen Erdrutschen, die Strassen seien mittlerweile aber alle wieder frei.

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Auch die Region Zürich blieb nicht verschont: So ist die Zugstrecke zwischen Winterthur und Rüti ZH unterbrochen.

Zwar beruhigt sich die Lage an der Regenfront im Laufe des Vormittags, wenn auch in Richtung Ostschweiz noch mit Niederschlag zu rechnen ist. Doch bereits ab Mittwochmittag fallen laut MeteoSchweiz besonders auf der Alpennordseite wieder 20 bis 40 Millimetern Niederschlag.

(sda/moh/chb)