Im Frühjahr hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass der Brexit tatsächlich angenommen wird. Und doch stimmten die Mehrzahl der Briten mit «Leave». Der Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union wird nun Folgen haben - für das Land selbst, für die EU und für die Schweiz. Diese Folgen sind Teil der Risiken, welche die Konjunkturforscher der Bak Basel zu kalkulieren suchen.

Den Risk Monitor bringen die Ökonomen seit einem Jahr alle vier Monate heraus. Darin sagen sie voraus, welche Gefahren der Schweiz drohen und wie sich die potenziellen Unwägbarkeiten verändern. In der aktuellen Ausgabe vom August kommentieren sie: «Die globalen Risiken sind seit dem Frühjahr weiter gestiegen, das gilt insbesondere in der politischen Dimension.»

Einflussnahme der Schweiz im Fokus

Sie nennen dabei die Türkei und die US-Wahl, bei der ein «Präsident Donald Trump nicht ausgeschlossen werden könne». Mit Blick auf die Schweiz sehen sie aber vor allem als unmittelbare Folge des Brexit-Votums, dass die Kompromissbereitschaft in den Gesprächen zur Beibehaltung der Bilateralen «auf Null gesunken sein dürfte».

Für die Forscher der Bak Basel ist dabei nicht nur wichtig, wie sich die Gefahrenlage verändert – sondern auch, auf welche Entwicklungen die Schweiz Einfluss nehmen kann. Eine Übersicht zu den wichtigsten Risiken finden Sie in der Bildergalerie oben.