Was wohl niemanden überrascht: Auch Schindler hat die Corona-Pandemie zu spüren bekommen. Allerdings sind die Einbussen geringer ausgefallen als erwartet: Im ersten Semester sank der Umsatz um 8,7 Prozent, Ebit und Gewinn schmolzen um ­gegen 30 Prozent. Die Covid-Krise wird sich in diesem wie auch im kommenden Jahr in den Resultaten des Anbieters von Aufzügen, ­Fahr­treppen sowie dazugehörigen Dienstleistungen negativ niederschlagen.

Zwar ist das Service­geschäft als wichtiger Gewinnträger robust und sorgt für stabile Einnahmen. Doch bei Neuinstallationen und Modernisierungen wurden viele Projekte eingefroren. China als bedeutende Region für neue Lift­anlagen verzeichnet zwar bereits wieder Wachstum, doch in Europa sowie Nordamerika leidet das Geschäft. Das zeigt sich am Auftragseingang, der im ersten Halbjahr um 12,1 Prozent schrumpfte.