Es ist nur ein kurzer Fussmarsch, der den UBS-Hauptsitz an der Bahnhofstrasse 45 von der CS-Zentrale am Paradeplatz trennt – die Gehdistanz beträgt von Eingang zu Eingang gerade 280 Meter. Doch es ist ein Weg, den die Chefs der beiden grössten Schweizer Banken eher selten zurücklegen. Ihre Rivalität pflegen die Grossbanken wie ein Ritual. Man kennt sich – und bekämpft sich.

Ralph Hamers interessierte das nicht. Seit dem 1. November steht er an der UBS-Spitze, und den ebenfalls noch frischen CS-Chef Thomas Gottstein kannte er noch nicht persönlich – bei den Branchentreffen der Bankchefs hatte sich der langjährige ING-Chef vor allem mit Gottsteins Vorgänger Tidjane Thiam und VR-Präsident Urs Rohner ausgetauscht.

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