So stellt man sich einen Hotspot der Schweizer Internetszene nicht vor: ein unspektakuläres vierstöckiges Bürogebäude aus rotem Backstein an der viel befahrenen Durchgangsstrasse in Pfäffikon SZ. Ein Versandhändler ist hier einquartiert, mehrere Unternehmensberater und ein Spezialist für Industrie-Leasing.

Und in den ehemaligen Büroräumlichkeiten einer Privatbank, inzwischen befreit von dunkler Holztäfelung und dem schweren Parkett, eines der derzeit heissesten Start-ups des Landes: Threema. Der bodenständig-biedere Auftritt ist bewusst gewählt: «Wir sind ein Gegenentwurf zum Silicon-Valley-Modell», sagt CEO Martin Blatter (43).