Er war als Chef bei der fusionierten Sunrise-UPC vorgesehen. Nachdem die Transaktion letzten Herbst am Widerstand der Sunrise-Aktionäre gescheitert war, nahm Olaf Swantee wenig später seinen Hut. Seit 1. August ist er nun Executive Chairman bei Community Fibre.

Die Firma will eine Million Glasfaseranschlüsse in London verlegen und Internetdienste zum Günstigpreis anbieten. «Die Infrastruktur dort ist nicht vergleichbar mit der Schweiz, in England haben nur sieben Prozent der Haushalte Glasfaser», sagt Swantee.

Community Fibre, im Mehrheitsbesitz von Warburg Pincus, konzentriert sich dabei auf Sozialwohnungsbauten, die von anderen Carriern vernachlässigt werden: «Es ist schön, etwas zu bringen, was wirklich gebraucht wird, besonders während Corona», so Swantee.

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Zwischen Stäfa und London

Seinen Wohnsitz in Stäfa ZH hat er behalten, mit seiner Tochter, die in London studiert, teilt er sich unter der Woche dort eine kleine Wohnung. «Weil ich an der digitalen Infrastruktur arbeite, habe ich eine Ausnahmeregelung und muss beim Pendeln nicht in Quarantäne», sagt er.

Im April soll Swantee zudem zum VR-Präsidenten von Mobilezone gewählt werden.