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Digital Switzerland
Die digitalen Herausforderungen für KMU

Die Schweiz soll bei der Digitalisierung führend werden. KMU sind dabei ein zentraler Baustein. Diese Lücken gilt es bei ihnen zu schliessen.

Tim Höfinghoff
Kommentar  
Von Tim Höfinghoff
22.11.2016, Aktualisiert am 24.11.2016

Digitalisierung wird konkret. Das zeigt das aktuell lancierte Manifest aus Bern, das die Schweiz in diesem Bereich international an die Spitze führen soll. Ein wichtiger Baustein der Schweizer Wirtschaft sind die KMU. Doch wie sind sie in Sachen Digitalisierung aufgestellt? Diese Frage hat die HWZ Hochschule für Wirtschaft in Zürich untersucht. Die Studie, die in Zusammen­arbeit mit dem Verband für Kommunika­tionsnetze Suissedigital durchgeführt wurde, zeigt zum einen, dass der Grossteil der KMU den digitalen Wandel sehr ernst nimmt.

Zum anderen offenbart die Untersuchung, dass 59 Prozent der befragten Unternehmen «digitale Dinosaurier» sind. «Das bedeutet, dass die KMU intern wie auch extern noch Optimierungspotenzial haben, wenn es um die Herausforderung der Digitalisierung geht», sagt Manuel P. Nappo, Leiter des Master-Studiengangs Digital Business an der HWZ. (Die wichtigsten Herausforderungen sehen Sie oben im Video.)

Digitalisierung wird immer erfolgskritischer

An der Umfrage nahmen 151 KMU teil. 58 Prozent der befragten Firmen haben mindestens 51 Mitarbeiter. Die Mehrheit der Firmen erkennt, dass der digitale Wandel für ihr Unternehmen immer erfolgskritischer wird und erheb­liche Auswirkungen auf ihr Geschäft hat. So kennen sie zahlreiche Technologien wie zum Beispiel Social Media, E-Commerce und Apps.

«Allerdings zeigt sich auch, dass sich ein Teil der Firmen dem digitalen Wandel verweigert», sagt Nappo, «ihnen fehlt die Strategie.» Laut Studie gibt es eine «selektive Digitalisierung», bei der nur «einzelne Geschäftsbereiche transformiert werden». Trotz allem werde die Digitalisierung von den befragten Unternehmen aber als Chance gesehen, um Geschäftsprozesse vereinfachen zu können und damit Kosten und Zeit zu sparen.

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