Das Nachschlagewerk für den Bullshit, der uns in der modernen Geschäftswelt tagtäglich um die Ohren fliegt.

Usa|bi|li|ty, die

(engl.) Benutzbarkeit, Benutzerfreundlichkeit, Gebrauchstauglichkeit eines (Software-)Produkts. Normenreihe DIN EN ISO 9241 in Teil 11 ­(Software-Ergonomie) definiert U. als das Produkt aus Effektivität, Effizienz und Zufrieden­stellung. Hat nichts mit Bedienungsfreude oder intuitiver Bedienung zu tun. Grundsätzlich werden insbesondere bei Software drei Phasen unterschieden: 1) Vor der Implementierung werden die Benutzerbedürfnisse konsequent in den Entwicklungsprozess einbezogen; 2) Kurz nach dem ersten Einsatz wird mittels eines Update hart ­daran gearbeitet, die vielen Bugs zu entfernen; 3) Kurz nach dem Update wird hart daran gearbeitet, diese neue Version wieder kompatibel mit der bestehenden Software-Umgebung und den alten Nutzergewohnheiten zu machen. Das ­Ergebnis ist ein vollständiges Upgrade. Damit wiederholt sich der Vorgang.

Der Index wird Woche für Woche um einen Begriff erweitert. Einsendungen von Begriffen (und optional auch den dazugehörigen Lexikoneinträgen) nehmen wir gerne entgegen: Ein Mail an digi@handelszeitung.ch genügt.