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Digitales Leben
Das Smartphone verschwindet

Keystone

Die Tage des Smartphones sind gezählt. Kein Wunder, dass unser Autor schon Trennungsschmerzen spürt.

Kommentar  
Von Tim Höfinghoff
am 21.04.2017

Seien wir ehrlich: unser wertvollster Besitz? Es ist das Smartphone! Wer kann noch ohne leben? Ich nicht. Mein Smartphone ist mir längst an die Hand gewachsen. Nun lese ich aber immer öfter, dass die Tage des Smartphones gezählt seien. Das klingt wie ein Schock. Zu sehr habe ich mich an das Gerät gewöhnt.

Okay, einige Jahre soll es angeblich noch Smartphones geben. Doch dann, ganz sicher, werden sie verschwinden. Mensch und Maschine würden ohnehin immer enger miteinander verschmelzen und dabei künstliche Intelligenz (Spracherkennung!) und die Augmented-Reality-Brillen immer ausgefeilter sein.

Statt also ins Smartphone zu quatschen, werden wir alle einen digitalen Diktierassistenten haben. Eingebaut in die Videobrille, die uns ständig Inhalte vors Auge beamt. Ich glaube, mein Smartphone hat schon Trennungsschmerzen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass es in jüngster Zeit immer öfter rumzickt: Es hört bei der Spracherkennung nicht auf mich. Der Fingerabdruck-Scanner funktioniert auch nicht mehr.

Ich bin sicher: Wir werden uns bald trennen müssen.

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