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Digitales Leben
Revolution bei Linkedin

Keystone

Das weltweit grösste Berufsnetzwerk verpasst sich ein grosses Redesign - neue Funktionen inklusive. Unser Autor hat es ausprobiert.

Kommentar  
Von Tim Höfinghoff
am 26.01.2017

Jedes Mal, wenn ich mich bei Linkedin einlogge, muss ich mich vorher dazu aufraffen. Mich beinahe dazu zwingen. Ein echtes Vergnügen ist die Seite noch nie gewesen. Obwohl ich natürlich weiss, dass das weltweit grösste Berufsnetzwerk super wichtig ist. Alle anderen Menschen, die ich kenne, sind auch registriert. Und ja, solch ein Portal muss man ständig mit neuen Vita-Infos füttern. Nicht erst, wenn ich plötzlich einen neuen Job brauche.

Immerhin: Nun habe ich etwas weniger Schmerzen beim Öffnen der Seite. Linkedin hat die Revolution gewagt und in Sachen Redesign den grössten Umbau seiner Geschichte gemacht. Alles soll übersichtlicher und einfacher sein. Und relevanter natürlich. (Was alles neu ist, steht hier.)

Es stimmt: Die Seite ist schlanker geworden. Langsam, aber sicher finde ich mich schneller zurecht. Es gibt eine neue Navigationsleiste, eine Messaging-Funktion in Echtzeit. Und bei Stellenanzeigen wird mir direkt eine Person der betreffenden Firma vorgeschlagen, mit der ich über Linkedin schon verbunden bin. Auch die Suchfunktion ist ausgefeilter.

Doch nun, wo plötzlich so viel Übersicht herrscht, lese ich prominent auf meiner Linkedin-Seite, dass ich 50 Prozent weniger Profilbesucher habe. Minus 50 Prozent? So schlecht? Bei aller Übersicht und Transparenz: So genau wollte ich es dann doch nicht wissen.

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