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Digitales Leben
Shopping-Wahn im App-Store

Apps: Meistens kostenlos. Keystone

Unser Autor hat noch nie Geld für eine App ausgegeben. Das will er schnell ändern und helfen, die Internetwirtschaft anzukurbeln. Ein teurer Spass.

Kommentar  
Von Tim Höfinghoff
am 31.03.2016

Für Apps habe ich noch nie Geld ausgegeben. Warum auch? Die Programme, die ich brauche, kosten ja nichts. Dabei bin ich alles andere als ein Online-Shopping-Verweigerer. Bei Amazon habe ich schon viel Geld gelassen, ausserdem lade ich mir jede Woche Kinofilme (gegen Entgelt natürlich) herunter und zahle monatlich brav für meinen Musik-Streamingdienst.

Also habe ich mir vorgenommen, auch mal im App-Store auf Shoppingtour zu gehen. Besser spät als nie. Und so kann ich meinen bescheidenen Teil dazu beitragen, diesen Teil der Internetwirtschaft etwas in Schwung zu bringen.

Im App-Einkaufswahn

Mein allererster App-Kauf hat mich 10 Franken gekostet. Dafür bekam ich eine hübsche Video-App, die total professionell wirkt und mir tatsächlich das Gefühl gibt, meine 10 Franken seien irre gut angelegt. Jetzt, da ich im App-Einkaufswahn bin, kenne ich kein Halten mehr. Als nächstes im Blick habe ich das Programm Verituner - eine App zum Stimmen des heimischen Klaviers. Soll ebenfalls superprofessionell sein.

Die App kostet allerdings 600 Franken. Noch zögere ich.

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