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Digitales Leben
Visitenkarten: Warum ich digital aufrüste

Keystone

Beim Austauschen von Visitenkarten hatte unser Autor ein peinliches Erlebnis. Nun will er sich besser vorbereiten.

Kommentar  
Von Tim Höfinghoff
am 06.10.2016

Als ich kürzlich einem Firmenchef meine Visitenkarte überreichte, nahm er die Karte kurz in die Hand, zückte sein Handy und fotografierte sie. Jetzt sei meine Karte bei Evernote gespeichert, sagte er und gab mir das Papier sofort zurück. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Kein Wunder, dass mich das Erlebnis nachhaltig verstört hat.

Immerhin dachte ich, das Austauschen von Visitenkarten sei trotz unserer längst durchdigitalisierten Welt immer noch ein kleiner, aber wichtiger Akt im Geschäftsleben und folge klar festgelegten Knigge-Regeln. Dazu gehört natürlich auch, dass das Gegenüber meine Karte behält und nicht zurückgibt! Soll er sie doch später wegwerfen, wenn er sie nicht will. Aber sofort zurückgeben?

App kann 21 Sprachen lesen

Egal. Ich habe mir nun auch eine App zum Scannen von Visitenkarten heruntergeladen. 17 verschiedene Sprachen kann sie erkennen (andere Apps schaffen sogar 21!). Wenn jemand mit mir Kontaktdaten austauschen will, kann ich sogar die Visitenkarte per QR-Code übermitteln. Ebenso bin ich in der Lage, meine gesammelten Daten multiplattformkompatibel zu archivieren. Noch besser ist: Die Visitenkarten-App ist kostenlos.

Ich hoffe, das alles wird reichen, um beim nächsten Kartentausch nicht wieder wie ein Volltrottel dazustehen.

Eine Auswahl von Visitenkarten-Apps gibt es zum Beispiel hier.

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