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Digitales Leben
Warum Essensfotos glücklich machen

Essensfoto: Zeit nehmen beim Essen iStock

Fotos vom Essen in die Social-Media-Welt hochzuladen, ist verpönt. Nun sagt aber eine Studie, dass dies durchaus Vorteile hat. Kein Wunder, dass unser Autor begeistert ist.

Kommentar  
Von Tim Höfinghoff
am 31.03.2016

Seit ich ein stolzer Smartphone-Besitzer bin, habe ich immer sehr gerne Fotos von meinem Essen gemacht. Am liebsten im Restaurant. Und dann habe ich die Bilder gleich in die Social-Media-Welt hochgeladen.

Nach einiger Zeit musste ich das Bildermachen beim Essen allerdings drastisch zurückfahren: Solche Aktionen hatten plötzlich einen schlechten Ruf bekommen, auch im Restaurant gab es immer öfter blöde Blicke. Also mache ich solche Sachen nur noch selten, vor allem nicht, wenn Kinder mit am Tisch sind. Wegen Vorbild und so.

Zeit für ein Foto nehmen

Nun habe ich allerdings gelesen, dass zwei Forscher in den USA herausgefunden haben, dass das Essen besser schmecke, wenn man es vor dem Verspeisen fotografiere und dann bei Instagram und Co. hochlade.

Keine Ahnung, ob die Studie, die kürzlich im Journal of Consumer Marketing veröffentlicht wurde, seriös ist. Die Autoren argumentieren, dass das Mahl den Menschen, die sich vor dem Essen etwas Zeit für ein Foto nehmen, nicht nur besser schmecke, sondern sie es auch mehr wertschätzen.

Insgeheim habe ich das schon immer gewusst. Und wieder einen plausiblen Grund, ungeniert Essensbilder zu posten.

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