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Digitales Leben
Warum Uber mit mir kein Geld verdient

Uber-App Keystone

Unser Autor hat Uber zum ersten Mal genutzt, und der Service funktionierte ziemlich gut. Nun fragt er sich aber, ob das ein gutes Geschäft wird.

Kommentar  
Von Tim Höfinghoff
am 11.08.2016

Kürzlich bin ich das erste Mal mit Uber gefahren. In Zürich. Das funktionierte kinderleicht. Erst die App laden, dann die Kreditkarte mit dem Smartphone fotografieren und auf der Handy-Karte den Abholort eingeben und schon konnte ich live verfolgen, wie das Uber-Auto sich immer mehr nähert.

Die Fahrt war dann ziemlich unspektakulär, so wie Taxifahrten eben sind: Einsteigen, im Zürcher Stau stehen, aussteigen. Immerhin: Es war deutlich günstiger als mit einem normalen Taxi. Clever ist zudem, wie Uber um Neukunden wie mich wirbt. Denn prompt erhielt ich eine E-Mail für Freifahrten.

Promocode mit Freunden teilen

Sollte ich meinen Freuden Uber empfehlen, würden sie eine Freifahrt und ich einen Uber-Gutschein im Wert von 15 Franken erhalten. Später kam wieder eine E-Mail. Sie versprach mir 5 Franken für meine nächsten zwei Fahrten. Nach ein paar Wochen dann die dritte Uber-Mail: Sie trug den Titel «Fahre kostenlos Uber». Wenn ich den Promocode mit einem Freund teile, der natürlich dann auch Uber-Kunde werde, gebe es 15 Franken, so das Versprechen.

Ich habe mir überlegt, ab jetzt öfters mit Uber zu fahren. Immer per Freifahrt natürlich. Oder per Promocode. Oder ein Freund schickt mir seinen Promocode. Wie auch immer. Die ganze Uber-Fahrerei darf halt nur nichts kosten. Mal sehen, wie lange das gut geht bis Uber merkt, dass es mit mir gar kein Geld verdient.

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