Endlich, endlich sind die Schweizer Grossbanken wieder auf einem nachhaltigen Wachstumspfad. Mehr noch, sie sind daran, sich ihrer Bestform zu nähern. Oder zumindest ihrem 6-Jahres-Best.

Zuwächse bei den verwalteten Vermögen, im Asset Management, gute Leistung im Investmentbanking - und gleichzeitig eine rigide Kostendisziplin, diese  Faktoren haben zu den Glanzresultaten im ersten Halbjahr beigetragen - und die Analysten positiv überrascht.

Vertrauen ins Swiss Banking ist zurück

Und was das Besondere ist an den beiden Grossbanken: Seit bald sechs Monaten sind sie nicht mit einer Milliardenbusse konfrontiert. Will sagen: Wenn keine aussergewöhnlichen Ereignisse einschlagen und das Ergebnis verhageln, dann gehören die beiden Grossbanken unter Sergio Ermotti und Tidjane Thaim zu den Top-Player in der globalen Vermögensverwaltung.

Dass dies weltweit bei den Millionären und Milliardären anerkannt ist, zeigen die Nettovermögenszuflüsse: Beide Banken, CS wie UBS, haben in ihrem Kerngeschäft um 32 rsp. 27 Milliarden Franken zugelegt. Offenkundig ist das Vertrauen ins Swiss Banking zurück. Und wie.

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