Wie gehen wir die digitale Transformation an? Als erstes analysieren wir ihre Kunden, wie sie sich digital bewegen. Was ihre Bedürfnisse im digitalen Zeitalter sind. Mit diesen Informationen prüfen wir die bestehenden Geschäftsprozesse. Diese werden auf die Kundenbedürfnisse angepasst. Folgende Fragen müssen beantwortet werden: Wo werden welche Daten generiert? Wie werden sie verarbeitet und wie sind die Zugriffe darauf? Wie kann der Kunde mit den Daten versorgt werden, so dass für ihn eine Emotion und somit ein besseres Kundenerlebnis entsteht? Zudem wird geprüft wie der Kunde in die Prozesse eingebunden werden kann. Welche Daten und Informationen er selber liefern soll und wir dadurch eine optimale Kundenanalyse erstellen können. Der Kunde wird Teil der Unternehmung. Während dieser Analyse wird der Datenfluss auf allen Stufen erhoben. Das heisst Maschine-Maschine, Mensch-Maschine, Mensch-Mensch. Ein wichtiger Aspekt ist, wo entstehen die Daten, sind sie direkt erfasst und sind sie eineindeutig. Wo werden sie gebraucht und wie ist die Weiterverarbeitung. Diese Informationen dienen zur Reduktion der Kosten. Denn nur wer seine Prozesse wirklich kennt, kann sie auch optimieren und somit Kosten sparen und seine Produktivität und Effizienz steigern. Der Kunde wird heute immer individueller. Das heisst wir müssen unsre Produktion agil gestalten. Schnelle Produktionsanpassung für klein Serien. Dies bedingt Industrie 4.0. Ein Austausch oder Umstellung einer Maschine in der Produktionskette darf nicht zu Produktionstopp und teuren Anpassungen führen. Die Maschinen müssen selbständig ihre Informationen austauschen, wissen ob sie selbst «Save» sind. Dies führt zu neuen Datenmodellen. Die Maschinen werden nicht mehr nur über ein Leitsystem gesteuert, sondern sind viel mehr quasi autark und können ihre nötigen Informationen und Daten direkt beziehen. Mit dieser Methode der Automation lassen sich neue Produkte und Dienstleistungen generieren.

Die fünf grössten Herausforderungen bei der Digitalisierung gemäss einer KMU Umfrage:

1. Fehlende finanzielle Mittel:

Ein Unternehmen ist gut beraten die Mittel zu beschaffen. Mit den heutigen tiefen Zinsen sollte dies möglich sein. Werden keine Investitionen in die Digitalisierung vorgenommen, dann ist es nur eine Frage der Zeit (5-10 Jahr) bis es die Unternehmung nicht mehr gibt oder sie übernommen wird.

2. Fehlendes Fachwissen

Das Fachwissen kann am Markt beschafft werden. Es gibt gute Berater wie die Argast & Argast Beratung Engineering. Der erste Schritt muss einfach getan werden.

3. Fehlende Veränderungskultur

Dies beginnt bei den Führungskräften, speziell bei der Geschäftsführung und beim Verwaltungsrat. Die Mitarbeiter müssen behutsam mit einbezogen werden. Die Ängste über den Veränderungsprozess müssen abgebaut und die zukünftige Arbeit (Arbeit 4.0) muss verankert und umgesetzt werden.

4. Unklare Rollen und Verantwortlichkeiten

Am besten Sie nehmen einen externen Projektleiter und geben ihm eigene Mitarbeiter zur Seite. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass keine Absorption durch das Tagesgeschäft stattfindet. Die Auswahl der Mitarbeiter hängt von den angegangenen Prozessen ab. Die Transformation selbst ist ein Prozess!

5. Fehlende technologische Ausstattung

Bei einer guten Spezifikation und Evaluation sowie Verhandlungen mit Systemlieferanten lässt sich die nötige technische Ausrüstung günstig beschaffen.

Auf dieser Basis gibt es keinen Grund mehr, die digitale Transformation nicht anzugehen.

 

Thomas Argast

Geschäftsführer der Argast & Argast Beratung Engineering

www.argast.ch