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Klagen
Mitarbeiter haben genug von McDonald's

Burger von McDonald's: Mitarbeitern ist der Appetit vergangen.

Die Fastfood-Kette muss sich wohl bald vor Gericht verantworten. Mitarbeiter in mehreren US-Bundesstaaten werfen dem Unternehmen «Lohn-Diebstahl» vor und klagen.

Veröffentlicht am 14.03.2014

McDonald's-Mitarbeiter in drei US-Bundesstaaten haben die Fastfood-Kette wegen unfairer Bezahlung verklagt. Der Konzern soll «systematisch den Lohn der Mitarbeiter» stehlen, indem er diese etwa unbezahlte Überstunden machen lasse, heisst es in der Klage.

«Unsere Löhne liegen eh schon am unteren Ende», wurde Mitklägerin Sharnell Grandberry aus Detroit in einer Mitteilung zitiert. Sie verdiene rund 250 Dollar pro Woche. Umgerechnet sind das 180 Euro. Ein weiterer Vorwurf lautet, es würden Zeitkonten manipuliert.

Insgesamt sieben Klagen

Die insgesamt sieben Klagen wurden den Angaben zufolge in dieser Woche vor Gerichten in Kalifornien, Michigan und New York eingereicht. Die Mitarbeiter verlangen darin «die Erstattung des Lohns und ein Ende dieses illegalen Diebstahls».

McDonald's versicherte, den Vorwürfen nachzugehen. Dem Konzern und den selbstständigen Betreibern der Restaurants liege das Wohlergehen und die faire Behandlung der Mitarbeiter am Herzen.

(sda/dbe)

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