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Raubkopierer muss 33 Monate ins Gefängnis

Szene aus «Fast & Furios 6»: Illeage Kopien von Filmen sind im Netz begeehrt.   Keystone

Für die Verbreitung von illegalen Kopien des Actionstreifens «Fast & Furious 6» muss ein Brite schwer büssen. Das US-Filmstudio Universal Pictures hatte zuvor einen Millionen-Verlust geltend gemacht.

Veröffentlicht am 23.08.2014

Ein britischer Raubkopierer muss 33 Monate ins Gefängnis, weil er den US-Actionfilm «Fast & Furious 6» heimlich abgefilmt und ins Internet gestellt hat. Wie britische Medien am Samstag berichteten, wurde die illegale Kopie des Streifens 779'000 Mal kostenfrei heruntergeladen.

Die Hollywood-Produktionsfirma Universal Pictures hatte über die britische Föderation gegen Copyright-Diebstahl (Fact) geltend gemacht, dass ihr ein geschätzter Verlust von 2,3 Millionen Pfund (3,5 Millionen Franken) entstanden sei.

«Dreist und arrogant»

Der 25-jährige Programmierer gestand vor dem Gericht im mittelenglischen Wolverhampton, Kopien des Films illegal verteilt zu haben. Er bezifferte den Erlös aus dem Verkauf der Kopien auf rund 1000 Pfund - 1,50 Pfund pro Kopie.

Der Richter nannte sein Vorgehen «dreist und arrogant.» Es gehe nicht in erster Linie um den persönlichen Profit. Die Ernsthaftigkeit des Falls läge in dem Schaden für die «Filmindustrie als Ganzes», sagte der Richter bei der Verurteilung.

(reuters/dbe)

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