Ein Stromausfall hat am Dienstag grosse Teile der Türkei lahmgelegt. In der 15-Millionen-Metropole Istanbul kam der U-Bahn- und Strassenbahnverkehr zum Erliegen, Reisende sassen in den Waggons fest, wie der türkische Nachrichtensender NTV meldete.

Auch in der Hauptstadt Ankara sowie in mehreren Provinzen im Westen, im Süden und im Norden des Landes gab es keinen Strom mehr. Insgesamt waren dem Bericht zufolge mehr als zwei dutzend Städte betroffen. In einigen Fabriken musste die Produktion eingestellt werden.

Problem an den Übertragungsleitungen

Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete unter Berufung auf Verantwortliche des Netzbetreibers TEIAS, ein Problem an den Übertragungsleitungen habe den Blackout verursacht. Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung seien bereits begonnen worden.

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagte gegenüber Journalisten, man untersuche alle möglichen Ursachen für den Ausfall. Auch ein Sabotageakt werde nicht ausgeschlossen.

(sda/dbe/ama)