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Medien
In CNN Money Switzerland steckt Kapital aus Bangladesch

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Der Schweizer Wirtschaftssender startet im Januar am WEF in Davos.Quelle: Keystone

CNN Money Switzerland gehört zu 20 Prozent Industriellen aus Bangladesch. Sie wollen das TV-Konzept in Asien und Lateinamerika duplizieren.

Von Sven Millischer
am 03.01.2018

Es ist die Schweizer TV-Premiere des Jahres: Am World Economic Forum in Davos nimmt der nationale, englischsprachige Wirtschaftsender CNN Money Switzerland seinen Betrieb auf. Nun zeigen der Recherchen, wem der TV-Sender wirklich gehört. So hält Ron Haque Sikder 200 der 1000 ausgegebenen Aktien am englischsprachigen TV-Sender mit Sitz in Lausanne. Sikder ist der Sohn eines Industriepatrons namens Zainul Haque Sikder aus Bangladesch. Dessen Sikder Group mit Sitz in der Hauptstadt Dhaka betreibt als Industriekonglomerat Textilfabriken, Kraftwerke, Banken und Häfen im südasiatischen Land.

CNN Money Switzerland bestätigt, dass die Sikder-Familie eine Minderheitsbeteiligung erworben habe, weil sie sehr an der «neuen digitalen Medienplattform» interessiert sei. Mit CNN Money Switzerland sei die Familie im Gespräch, die Medienplattform «in anderen ausgewählten Märkten zu duplizieren». Konkret soll der Schweizer Wirtschaftssender bald schon mit Ablegern in Asien, und eventuell auch Lateinamerika, über die Mattscheibe flimmern.

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