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Zukunft
Digitaltag: Die Schweiz im Dialog mit der Technik

Passanten testen VR
Passanten testen VR-Brillen am Hauptbahnhof Zürich, beim ersten Digitaltag 2017.Quelle: Keystone

Der zweite Schweizer Digitaltag will ein Forum für den Dialog zur Digitalisierung bieten. Knotenpunkt ist der Hauptbahnhof Zürich.

Veröffentlicht am 22.08.2018

Digitalisierung ist häufig ein recht abstrakter Begriff. Das will der Schweizer Digitaltag ändern. Das Buzzword mit Leben füllen, mit den Menschen in den Dialog treten, das ist das Ziel. Unter der Federführung der Initiative Digitalswitzerland findet am 25. Oktober der zweite Schweizer Digitaltag statt, mit Aktionen in der ganzen Schweiz. Marc Walder, Chef des Verlagshauses Ringier und Initiant von digitalswitzerland, sagt dazu: «Der Digitaltag soll der Bevölkerung die Chancen der Digitalisierung aufzeigen. Selbstverständlich wollen wir auch die Herausforderungen nicht verschweigen.»

Darum ist das wichtigste Thema in diesem Jahr «Arbeit 4.0». Die meisten Aktivitäten finden zu diesem Themenbereich statt. Ausserdem im Fokus: Gesundheit, Bildung, Media/News, Mobilität und Daten. Der Digitaltag gewinnt dabei deutlich an Grösse. 70 Partner sind 2018 an Bord, 2017 waren es rund 45. Unter dem Patronat von Bundespräsident Alain Berset und Bundesrat Johann Schneider-Ammann sowie mit der Unterstützung von Bundesrat Ignazio Cassis werden Aktivitäten in zwölf Schweizer Städten durchgeführt.

Ein wichtiger Knotenpunkt ist wie im Vorjahr der Hauptbahnhof Zürich. Dort empfängt die SBB als Gastgeberin, eine der Hauptpartnerinnen des Digitaltages. In Zürich wird auch am Mittag der «Digitalzug» aus Bern mit dem Bundespräsidenten ankommen. Ausserdem wird es zehn Stunden einen moderierten Livestream auf der Hauptbühne in Zürich geben, neben zahlreichen weiteren Aktionen.

Bluttransport per Drohne, Avatar im Unterricht

Startups können zum Beispiel ihre Ideen pitchen, das Publikum stimmt darüber ab, welche ihnen am besten gefallen. Die Universität Zürich wird in mehreren «TED Talks» die Vor- und Nachteile der Digitalisierung beleuchten. Passanten können sich an «Stammtischen» mit Experten über Digitalisierung austauschen – etwa im «Daten Café» zur Sicherheit der persönlichen Daten. Auf der Hauptbühne ist zum Beispiel zu sehen, wie eine kranke Schülerin von einem Avatar im Unterricht vertreten wird, sodass sie den Stoff nicht verpasst. Oder wie der Bluttransport per Drohne im Triemli Spital funktioniert.

Über die Schweiz verteilt wird es weitere Aktionen geben, darunter eine e-Sports-Night in der Olma Messe in St.Gallen und eine virtuelle Führung durch ein Paketzentrum in Bern. Die Swiss gibt ausserdem einen Einblick in die digitalen Flugwelten im Cockpit eines Flugzeugs.

Der Schweizer Digitaltag hat ausserdem bereits Nachahmer gefunden: Parallel zum Event wird am 25. Oktober auch Polen das erste Mal einen Digitaltag durchführen.

Disclaimer: Die «Handelszeitung» gehört zum Verlagshaus Ringier Axel Springer Schweiz.

(me)

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