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Wo sich surfen mit Prepaid-Abos lohnt

Smartphone
SRF-App auf dem Smartphone: Prepaid kann sich auch für grosse Datenmengen lohnen.Quelle: Keystone

Surfen mit Prepaid-Abos ist oft günstiger als mit Flatrate-Abos. Das zeigt eine Comparis-Studie. Eine Gruppe sollte indes aufpassen.

Veröffentlicht am 21.06.2018

Lange galt die Devise, wer viel unterwegs surft und telefoniert, braucht ein Flatrate-Abo. Doch das ist gemäss einer Analyse des Internetvergleichsdienstes Comparis längst überholt. Prepaid-Produkte sind inzwischen auch für Nutzer, die quasi ständig online sind, oftmals attraktiv und zudem günstiger als Flatrate-Abos.

Diverse Telekom-Firmen verkaufen heutzutage Angebote mit beschränkter Datennutzung von 1 bis 20 Gigagbyte (GB) mit Option auf den Zukauf von weiteren Datenpaketen. Das reiche locker für Vielnutzer und sogar für «digitale Nomaden», die sozusagen immer online sind, schreibt Comparis.

Aldi gewinnt

Im Comparis-Vergleich wurde für Vielnutzer ein Profil mit 525 Minuten Telefonieren, 210 Anrufen sowie 3 GB mobiles Internet im Monat definiert. Am günstigsten ist dabei das Prepaid-Produkt Aldi Mobile Smart Flat Auto mit 3 GB Datenvolumen für 28,90 Franken pro Monat. An zweiter Stelle der Rangliste folgt das Abo CoopMobile Swiss Flat mit einem Datenvolumen von 5 GB für monatliche Kosten von 29,90 Franken. Nur 5 Rappen teurer, aber mit einem monatlichen Datenvolumen von 10 GB Datenvolumen ausgestattet, ist das ABO der Schweizerischen Post.

Selbst «digitale Nomaden» mit einem Profil von 3'750 Minuten Telefonieren, 1'500 Anrufen sowie 30 GB mobiles Internet im Monat benötigen gemäss Comparis heutzutage kein Abo mehr. Auch in dieser Nutzungsklasse führt ein Prepaid-Produkt die Rangliste an: Beim Sunrise Prepaid Unlimited 90 days haben Kunden für eine unlimitierte Datenmenge Kosten von bloss 40 Franken pro Monat.

Teuer im Ausland

Häufig im Ausland reisende digitale Nomaden sollten allerdings die Finger lassen von günstigen Produkten mit einer beschränkten Datennutzung oder Flatrates für die Schweiz, warnt Comparis. Sämtliche dieser Angebote könnten ausserhalb der Schweiz horrende Kosten generieren.

(sda/gku)

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